Viele Hinweise, aber keine heiße Spur nach Bluttat von Essen

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Am Abend des 15. August wurden in einem Mehrfamilienhaus an der Busehofstraße Mutter und Tochter niedergeschossen. Die 19-Jährige erlag ihren Verletzungen.
Am Abend des 15. August wurden in einem Mehrfamilienhaus an der Busehofstraße Mutter und Tochter niedergeschossen. Die 19-Jährige erlag ihren Verletzungen.
Foto: WAZ FotoPool
Fünf Tage nach der tödlichen Familientragödie von Essen-Fohnhausen fahndet die Polizei weiter bundesweit nach dem mutmaßlichen Täter Cemil G.. Der Zustand seiner Frau ist nach Polizeiangaben "weiterhin ernst, aber stabil".

Essen. Auch fünf Tage nach der tödlichen Familientragödie von Essen-Frohnhausen haben die Ermittler keine heiße Spur: Der Hauptverdächtige, der 50-jährige türkischstämmige Cemil G., ist nach wie vor flüchtig. Der Gesundheitszustand seiner lebensgefährlich verletzten Ehefrau sei nach mehreren Operationen "weiterhin ernst, aber stabil", sagte Polizeisprecher Jörg Lindemann.

Der Täter hatte die 45-Jährige und deren 19-jährige Tochter niedergeschossen, nur die Mutter überlebte. Seit Donnerstag sucht die Polizei bundesweit mit Fahndungsfotos nach G.. Seither seien "sehr, sehr viele Hinweise eingegangen, hauptsächlich von Bürgern aus Essen", so Lindemann. "Eine heiße Spur war bislang aber leider nicht dabei. Wir gehen weiter jedem Hinweis nach."