Viel Regen sorgt für weitere Verzögerung beim Baustart

Foto: Essen

Bergerhausen..  Lange Zeit liegt das Gelände an der Ahrfeldstraße, auf dem früher die katholische Kirche St. Raphael stand, schon brach. Das Gotteshaus wurde 2008 aufgegeben und 2013 abgerissen. Die Folgenutzung ist eigentlich seit Längerem klar: Das Franz-Sales-Haus (FSH) plant auf einem Viertel der Fläche ein Wohnheim für geistig behinderte Jugendliche. Allerdings ist der Baustart noch nicht erfolgt.

Dabei hatten sich Stefan Marré, Architekt und technischer Leiter des Franz-Sales-Hauses und Vorstand Günter Oelscher noch im September 2014 optimistisch gegeben, dass die Arbeiten in Kürze starten können. Damals wartete man auf die Baugenehmigung. Die liege inzwischen vor, wie Valeska Ehlert, Sprecherin des Franz-Sales-Hauses, bestätigt.

Die Tatsache, dass in den vergangenen Tagen ein Bagger auf dem Gelände gesichtet wurde, erklärt Ehlert mit der Tatsache, dass jeweils nach sechs Monaten ein neues, wenn auch kleineres, Bodengutachten erstellt werden müsse und deshalb Bodenproben genommen würden.

Auch wettertechnisch habe es Probleme gegeben, die zur Verschiebung des Baubeginns geführt hätten. „Eigentlich wollten wir auf jeden Fall vor Weihnachten anfangen“, so die Sprecherin. Der Boden sei durch die lange Regenphase aber zu aufgeweicht, um die Bodenplatte gießen zu können, erklärt Ehlert. Sie gehe aber davon aus, dass der Baustart in Kürze erfolgen werde.

Auf dem anderen Teil des Grundstücks will Formart Wohnimmobilien Wohngebäude errichten. „Wir sind noch in der Konzeptionsphase. Die Planungen haben sich verzögert“, heißt es dazu aus der Berliner Pressestelle des Unternehmens.

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