UNESCO-Club: berauschendes Benefizkonzert

Kettwig..  Im Januar feierte der Kettwiger UNESCO-Club sein 35-Jähriges, nun ließ er im „Alten Bahnhof Kettwig“ ein viel beachtetes Benefizkonzert folgen. Motto: „Musik, die verbindet“. Ein Konzept, das aufging.

Den offiziellen Teil gestalteten Heike Lohmann, die rührige Vorsitzende des UNESCO-Clubs Kettwig, Bezirksbürgermeister und Mitglied Dr. Michael Bonmann sowie Katrin Kohl von der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn. Weitere offizielle Gäste: Rosemarie Landgrebe, die Vorsitzende des Forums der deutschen UNESCO-Clubs, und natürlich auch Wolfgang Lettow, der nimmermüde Hausherr des „Alten Bahnhofs“.

Den ersten Teil des Konzerts bestritt der junge Singer und Songwriter Björn Nonnweiler aus Hagen. Da seine Duopartnerin Petra Liermann wegen einer Stimmbandentzündung erkrankt war, übernahm er souverän den Part alleine und überzeugte mit einfühlsamer Stimme und brillanten Gitarrenklängen besonders mit deutschen Folkliedern von Hannes Wader, Stoppok und Reinhard Mey.

Projekte in Sri Lanka und Tansania

Im zweiten Teil des Konzerts spielte sich das Duo „Retro Tones“ mit American Folk gewürzt mit einer Prise Bluegrass & Swing Manouche in die Herzen der Zuschauer. Die stimmbegabte Susanne Lucas, die begleitet wurde von Oliver Waitze, einem Meister an der Gitarre und auf dem Banjo, überzeugte besonders mit französischen Chansons wie „Je suis comme ci“ und „Les Passants“ der Französin Zaz.

Nach zwei Stunden war das Publikum restlos begeistert, und mit dem Klassiker „Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard Mey verabschiedeten sich die drei Musiker, die sicher nicht zum letzten Mal in Kettwig zu Gast waren.

Der UNESCO-Club Kettwig ist einer von acht Clubs seiner Art in Deutschland und unterstützt mit Fördermitteln derzeit Projekte in Sri Lanka und Tansania, wo man Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

 

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