Essen

Essen: Einbrecher liefern sich wilde Verfolgungsjagd – bei ihrer Festnahme staunt die Polizei nicht schlecht

Per Hubschrauber verfolgte die Polizei die Minderjährigen bis nach Essen. (Symbolbild)
Per Hubschrauber verfolgte die Polizei die Minderjährigen bis nach Essen. (Symbolbild)
Foto: imago images

Essen. Alles begann mit einem lauten Knall Samstagnacht auf der Ehrenstraße in Köln. Und sollte in Essen enden. Mehrere Zeugen hatten das Geräusch gehört und beobachtet wie dunkel gekleidete Personen aus einem Elektronik-Geschäft kamen und mit einem Auto flüchteten. Sie riefen direkt die Polizei.

Kurze Zeit später entdeckten Polizisten einen silbernen BMW auf der A57. Mit überhöhter Geschwindigkeit raste der Wagen in Richtung Dormagen. Dabei wechselte er wie wild die Fahrbahnen.

Verfolgungsjagd führt nach Essen

Ein Hubschrauber nahm die Verfolgung auf und unterstützte die Kräfte am Boden. „Die waren teilweise mit bis zu 200 km/h unterwegs“, sagte ein Polizeisprecher.

Über die A57, A44 und A52 führte der Weg 70 Kilometer bis nach Essen. Erst hier stoppten die Einsatzkräfte den BMW.

------------------------------------

• Mehr Themen aus Essen:

Ruhrgebiet: Polizei findet bei Razzia massenweise Waffen – und das ist noch nicht alles

Post immer wieder einfach weggeworfen – was ist HIER nur mit den Briefträgern los?!

Ex-Bachelorette Jessica Paszka hat neuen Freund – es ist DIESER Bundesliga-Star!

-------------------------------------

Zwei der Einbrecher flohen darauf zu Fuß, konnten aber wenig später gefasst werden. Erst dann stellte sich heraus: Die mutmaßlichen Täter sind gerade mal zwischen zwölf und 14 Jahre alt! In dem Kölner Geschäft hatte die Gruppe nach Angaben der Polizei zuvor Elektronikgeräte im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet.

Die Minderjährigen mussten gemeinsam auf die Wache.

Woher stammte der BMW?

Wie die führerscheinlosen Jungen an das Fluchtauto gekommen waren, war zunächst unklar.

Nach der Befragung sollten die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben werden. Welche strafrechtlichen Konsequenzen den Jungen drohen, hängt entscheidend davon ab, ob sie unter oder über 14 Jahre alt - und damit strafmündig - sind. (mb/dpa)

 
 

EURE FAVORITEN