Tüftler des Don-Bosco-Gymnasiums sind spitze

Borbeck.  Tüftelnde Schüler gibt es fraglos ohne Ende, zwei, die sich besonders gut mit Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien auskennen, mit Wasserstoff und Brennstoffzellen, das sind Jonas Deseive und Joel Karim Notthoff (beide 16) vom Don-Bosco-Gymnasium. Und genau die beiden hatten unter 100 Schülergruppen beim 11. Landeswettbewerb „Speicherung erneuerbarer Energien“ die Nasen vorn. Sehr zur Freude auch von Betreuungslehrer Christian Lübbering.

20 Teams bekamen die „Fuel Cell Box“, den Baukasten, die Grundlage für die Experimente der Schlussrunde. Seit 2004 wird der Wettbewerb von der EnergieAgentur.NRW und der H-TEC Education GmbH veranstaltet mit dem Ziel, Schülern der Jahrgangsstufen 9-11 die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher zu bringen. Schirmherr seit 2010: Landesumweltminister Johannes Remmel.

Thema in diesem Jahr: die Speicherung erneuerbarer Energien durch Wasserstoff und die Nutzung als Treibstoff für eine Brennstoffzelle, mit der ein Rechenzentrum unterbrechungsfrei betrieben werden kann. Die Teilnehmer waren gefragt, ein System inklusive Wasserstoffin­frastruktur zu entwickeln, um einen Modelltag für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung durch Solarkraft, Windkraft sowie Elektrolyseure und Brennstoffzellen zu simulieren. Auf den Plätzen zwei bis fünf landeten Teams vom Kreisberufskolleg Brakel, dem Gymnasium Herten, dem Ratsgymnasium Gladbeck und dem INI-Berufskolleg Lippstadt.

Der Wettbewerb ist und bleibt eine wichtige Investition für die Zukunft des Klimaschutz- und Wirtschaftsstandortes NRW. Remmel: „Nicht immer wurde der Brennstoffzelle so viel Aufmerksamkeit geschenkt, manche Entwicklungen brauchen einen langen Atem, führen, wie man hier sieht, aber häufig zum Erfolg. Die Brennstoffzelle hat eine große Zukunft vor sich, wenn es darum geht, unsere Energieversorgung umweltfreundlicher zu gestalten.“

 
 

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