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Thomas Kufen: OB aus Essen kontert Impf-Ärger – „Musste jedem klar sein“

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Essen. Langes Warten in Hotlines, komplizierte Online-Formulare und fehlende Termine: Der Start der Corona-Impfungen sorgt bundesweit für Probleme.

Auch in Essen ist der Ärger groß. Kritik an der Impf-Terminvergabe ist auch an Thomas Kufen nicht vorbeigegangen. Auf die hat der Essener Oberbürgermeister nun eine Antwort.

Thomas Kufen kontert Impf-Kritik in Essen

Eigentlich sollten die über 80-Jährigen bereits mit Beginn dieser Woche in den NRW-Impfzentren geimpft werden. Aufgrund von Lieferverzögerungen musste der Start jedoch auf den 8. Februar verlegt werden.

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Doch nicht nur das. Auch bei der Terminvergabe kommt es zu zahlreichen Problemen. Bei der Essener Stadtverwaltung haben laut Thomas Kufen zahlreiche Bürger über besetzte Hotlines und eine überlastete Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung geklagt.

Antwort auf Thomas Kufen: „Dann gibt es einen Aufstand“

„Wenn die Berufstätigen so buchen müssen, dann gibt es einen Aufstand“, schrieb eine Essenerin auf der Facebook-Seite des CDU-Politikers.

Sie selbst sei bei Hunderten Versuchen der Terminierung des Impftermins für ihre Schwiegermutter nur drei Mal beim Callcenter durchgekommen und habe da nur mitgeteilt bekommen, dass alle Termine bereits vergeben seien. „Wenn es keine Termine gibt, erwarte ich einen AB (Anm. d. Red.: Anrufbeantworter) mit der Ansage: „Die nächsten Termine werden morgen um 14 Uhr vergeben“ und nicht das Besetztzeichen.

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Thomas Kufen: „Musste jedem klar sein“

Der CDU-Politiker zeigt Verständnis, kontert auf die Kritik der Bürger aber auch teilweise.

„Dass nicht gleich am ersten Tag jeder die Möglichkeit bekommen kann, einen Impftermin zu vereinbaren, musste wohl jedem klar sein“, schrieb Thomas Kufen am Mittwoch bei Facebook. Ähnlich äußerte sich bereits NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf heftige Kritik der Opposition. Mehr dazu hier >>>

Thomas Kufen fordert Konsequenzen nach Impf-Termin-Chaos

Doch der Essen-OB hatte auch Nachsehen dafür, dass vielen Bürgern der Geduldsfaden in der Warteschleife reißt. Thomas Kufen fordert nun „unbedingt Konsequenzen.“

Bei der Terminvergabe für die nächsten priorisierten Bevölkerungsgruppen der über 70-Jährigen müsse bei der Terminvergabe nachgebessert werden, „beispielsweise in dem die Altersgruppen nochmal unterteilt werden“, schlug der CDU-Politiker nach einem Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung NRW vor.

Seinen Angaben zufolge seien in der letzten Woche trotz der Probleme 18.200 Impftermine vergeben worden. Es sei weiterhin möglich, Termine zu buchen. (ak)