Essen

Mindestens zwei Meter großes Loch in Rüttenscheid: Paulinenstraße nach Kanalisationsschaden komplett gesperrt

Riss in Rüttenscheid: Die Paulinenstraße bleibt vorerst gesperrt.
Riss in Rüttenscheid: Die Paulinenstraße bleibt vorerst gesperrt.
Foto: Matthias Biesel
  • In Rüttenscheid hat sich die Erde aufgetan
  • Wasser aus einem defekten Rohr hatte die Paulinenstraße unterspült
  • Der Hohlraum unter der Erde könnte deutlich größer sein als von außen zu sehen

Essen. Ein großer Mensch könnte locker in dem Loch verschwinden: Mindestens zwei Meter tief und ebenso breit ist der Riss, der seit Donnerstagmorgen in Rüttenscheid klafft.

An der Kreuzung zwischen der Oda-, Olga- und Paulinenstraße wurde das Loch entdeckt. Die Paulinenstraße bleibt wohl für längere Zeit gesperrt. Aktuell untersuchen die Stadtwerke die Stelle.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Loch nach einem Riss in der Kanalisation entstanden: Austretendes Wasser hatte Sand unter der Straße weggespült und die Fahrbahndecke so allmählich instabil werden lassen, so ein Mitarbeiter der Stadt gegenüber DER WESTEN.

Maßnahmen noch unklar

Der Hohlraum unter der Erde könnte aber deutlich größer sein, als auf den ersten Blick sichtbar. Auch ist unklar, ob noch an anderen Stellen Risse entstanden sind. Die Paulinenstraße ist deshalb in beide Richtungen gesperrt.

„Das wird sich heute vermutlich auch nicht mehr ändern. Die Untersuchungen werden wohl noch länger andauern“, erklärte Hannah Hettinger von der Stadt Essen gegenüber DER WESTEN. Auch Busse müssen umgeleitet werden.

Für die Anwohner besteht nach Auskunft des städtischen Bauleiters aber keine Gefahr.

Die Reparatur könnte eine komplexe Angelegenheit werden: Denn mit Beton lässt sich das Loch nicht einfach verfüllen. Das Material könnte auf Rohre in der Kanalisation drücken und so weitere Schäden verursachen.

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