Kritik nach Abbruch des Sundance-Festivals

Katastrophen- statt Partystimmung: Das heftige Unwetter am Samstag sorgte für einen Abbruch des Sundance-Festivals am Baldeneysee. Foto: Stefan Arend
Katastrophen- statt Partystimmung: Das heftige Unwetter am Samstag sorgte für einen Abbruch des Sundance-Festivals am Baldeneysee. Foto: Stefan Arend
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Essen. Nach dem Abbruch des Sundance-Festivals am Samstag äußern die Besucher heftige Kritik und werfen dem Veranstalter sogar „Abzocke“ vor. Denn wegen höherer Gewalt erhalten die Besucher ihr Eintrittsgeld womöglich nicht zurück.

Heftige Kritik äußern Mitglieder der Party-Szene am Abbruch des Smag-Sundance-Festivals am Baldeneysee. Besucher halten nun das plötzliche Aus der Electro-Party am Samstag für unnötig und überstürzt, manche werfen dem Veranstalter gar „Abzocke“ vor. Denn wegen „höherer Gewalt“ erhalten die Besucher ihr Eintrittsgeld (14/18 Euro) womöglich nicht zurück.

Auf Drängen der Polizei hatte der Veranstalter das Gelände mit über 6000 Leuten wegen des heftigen Unwetters räumen müssen - ausgerechnet beim Public Viewing des WM-Viertelfinales Deutschland gegen Argentinien. Auch heute halten Smag-Verantwortliche und die Behörden das Vorgehen aus Sicherheitsgründen für richtig.

„Wir basteln fieberhaft an einer Lösung, wie wir die Besucher im Nachhinein ein wenig entschädigen können“, sagt Smag-Verlagsleiterin Annette Heinrich. Die gekauften Wertmarken könnten noch bis Samstag im „Seaside Beach“ zurückgegeben werden.

 
 

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