Feste feiern im „Frida“

Ulrich Dörner
Seit über vier Jahren eine Erfolgslocation in Bochum: Nehrings Apartment45. So ähnlich soll’s auch im „Frida“ aussehen.
Seit über vier Jahren eine Erfolgslocation in Bochum: Nehrings Apartment45. So ähnlich soll’s auch im „Frida“ aussehen.
Foto: WAZ
Ab dem zweiten September-Wochenende wird Essens Nightlife um einen Club reicher: Das „Frida“ eröffnet am Rüttenscheider Stern.

Essen.  Clubs kommen, Clubs gehen. Die einen eröffnen, die anderen machen dicht. Im schnelllebigen wie hart umkämpften Nightlife, auch im Essener, ist das inzwischen fast normales Geschäft. Anfang September will eine neue Discothek etwas von diesem Kuchen abhaben: Ab 9. September wird „Frida“ am Rüttenscheider Stern die tanzbegeisterten Nachtschwärmer locken

Dort, wo einst in der „Rote Lieben“ und im „TC“ die Nächte zum Tage gemacht wurden, soll künftig jeden Freitag und Samstag abgezappelt werden. Hinter dem Betreiber Klangvoll GmbH stecken die Essener Kaufleute und Gastronomen Mike Seydock, Mario Bimmermann und Michael Nehring. Letzterer war „Erfinder“ solch legendärer Läden wie Bungalow, Schloß Baldeney, Rossi Club und Apartment45.

„Frida“ will sich in modernem Dress der burlesken 20er Jahre präsentieren, unterteilt in Club und Bar und Sitzbereiche. Der Club mit einer großen und einer kleinen Theke, einem ViP Bereich und Tanzpodesten wird den Charme des Moulin Rouge versprühen, versichern die Macher. In der Bar, die zum gepflegten Chillen auf Sofas und Louis XVI-Sesseln einlädt, werden feine Cocktails und Snacks angeboten. Musikalisch dürfte es vor allem House in allen Varianten auf die Ohren geben, wenn die Betreiber daraus auch noch ein kleines Geheimnis machen. Spätestens am zweiten September-Wochenende weiß man mehr. Vielleicht auch schon über die nächste Schließung. . .