Zugang zur Bunkeranlage im Moltkeviertel aufgehebelt

Der Hauptzugang wurde bereits zugemauert, nun wird die Stadt auch weitere Eingänge mit Beton versiegeln.
Der Hauptzugang wurde bereits zugemauert, nun wird die Stadt auch weitere Eingänge mit Beton versiegeln.
Foto: FUNKE Foto Services
Eine geöffnete Luke auf der Moltkewiese hat die Polizei auf den Plan gerufen. Die Stadt warnt beim Betreten vor einer „Gefahr für Leib und Leben“.

Essen-Moltkeviertel. Die Berichterstattung über die Bunkeranlage im Untergrund der Moltkewiese hat offenbar ungebetene Gäste angelockt: So wurde gestern Mittag die Polizei gerufen, weil eine der Zugangsluken unberechtigterweise aufgehebelt worden war.

Wie berichtet, ist das Betreten der Anlage lebensgefährlich und daher verboten. Schließlich ist die mangelnde Standsicherheit des Bunkers auch die Ursache dafür, dass das Tunnelgewölbe im Sommer verfüllt werden soll. Das hatte die jüngste Begehung eines bergtechnischen Sachverständigen im Auftrag der zuständigen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ergeben.

Betreten der Anlage ist eine Straftat

Die offenen Bunkerluke hatte am Mittwochmittag Polizisten sowie Mitarbeiter des Tiefbauamts auf den Plan gerufen. Nachdem sie kontrolliert hatten, dass sich niemand in dem weitläufigen Gewölbe befindet, wurde die Anlage wieder verschlossen. Ob und wann sich Personen darin aufgehalten haben, ist nicht bekannt.

Die Eingänge sollen nun bis zur endgültigen Verfüllung mit Betonversiegelungen besser gesichert werden. Die Stadt warnte eindringlich, dass beim Betreten „Gefahr für Leib und Leben“ bestehe. Darüber hinaus sei das Betreten der Anlage eine Straftat und drohe eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. JeS

 
 

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