Unesco-Schüler gestalten Skulpturenwiese für einen Tag

Medine, Berfin, Vithussa und Jessica (v.l.) bei der Arbeit an ihrem „Ballonbaum“.
Medine, Berfin, Vithussa und Jessica (v.l.) bei der Arbeit an ihrem „Ballonbaum“.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Oberstufen-Kunstkurse der Unesco-Schule haben mit ihren temporären Werken am Dienstag für Aufsehen am Moltkeplatz gesorgt.

Essen-Rüttenscheid..  Nachdem sie sich seit den Sommerferien mit Kunst im öffentlichen Raum ausein­andergesetzt hatten, wurden Schüler der Jahrgangsstufe 13 der Unesco-Schule am Mittwoch selbst aktiv: Auf dem Moltkeplatz stellten sie selbst für einen Tag temporäre Kunst auf. In 15 Gruppen hatten sich die 17- bis 22-Jährigen zuvor Gedanken gemacht, wie sie Werke für die Skulpturenwiese schaffen können und sich Botschaften mit Kunst vermitteln lassen.

Mit ihrem „Ballon-Baum“ wollte die Gruppe von Vitkussa Lambeswaran (18) beispielsweise erreichen, dass Bäume mehr Beachtung finden. „Wir haben aus Ballons einen Baum nachempfunden, um darauf hinzuweisen, dass Bäume eben nichts Alltägliches, sondern zerbrechlich und schützenswert sind“, erklärte die Schülerin.

Der Verein „Kunst am Moltkeplatz“ (KaM) hat die Aktion unterstützt: „Es ist auch unsere Aufgabe, die Kunst am Moltkeplatz zu vermitteln. Um so schöner, dass die Schüler eigene Ideen entwickelt haben“, sagte Lisa Lambrecht-Wagenitz von KaM. Wie wichtig Nachwuchsförderung ist, beweist KaM seit einigen Jahren mit der Aktion „Junge Kunst am Moltkeplatz“, in deren Rahmen sich aktuell Martin Pfeifle mit seinem Objekt „onda“ präsentiert: eine überdimensionale weiße Welle, die auch am Mittwoch bei schönstem Herbstwetter zum Sonnen einlud. (JeS)

 
 

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