Radstreifen am U-Bahnschacht Martinstraße wird verlegt

Der Radweg soll an der Kreuzung auf die Rü gelenkt werden.
Der Radweg soll an der Kreuzung auf die Rü gelenkt werden.
Foto: uvb
Die Stadt sieht an der Kreuzung Rüttenscheider/Martinstraße ein Unfallhäufungsstelle und will einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer einrichten.

Essen-Rüttenscheid.  Die Kreuzung Rüttenscheider-, Martin- und Franziskastraße soll sicherer werden: So ist geplant, den Fahrradweg in Richtung Innenstadt, der bislang noch neben dem U-Bahn-Schacht verläuft, zurückzubauen. Stattdessen soll die Rüttenscheider Straße um diesen Bereich verbreitert und ein Radfahrstreifen dort markiert werden.

Hinter den Plänen steckt die Unfallkommission, die den Bereich als Unfallhäufungsstelle ansieht. Demnach hätten sich an der Kreuzung in der Vergangenheit häufiger Abbiegeunfälle ereignet, an denen Radfahrer, Fußgänger und auch Pkw beteiligt waren. Nach einem Termin vor Ort hatte die Kommission daher eine neue Planung für den Radweg an der Kreuzung in Auftrag gegeben.

Stadtteilpolitiker stimmen ab

Diese sieht nun eben den Rückbau des bislang noch am U-Bahnschacht vorbeiführenden Radwegs in Richtung Innenstadt vor. Für den Übergang zwischen Bordsteinradweg und Radfahrstreifen wird eine Rampe gebaut. Um die Sicht der Autofahrer auf die Radfahrer zu verbessern, wird der Haltebalken vor der Ampel vorgezogen. Zudem bekommen die Radfahrer eine eigene Spur zum Linksabbiegen.

Die Umbaukosten in Höhe von 30 000 Euro trägt die Stadt. Die Unfallkommission hat das Vorhaben bereits beschlossen.

Das letzte Wort hat die Bezirksvertretung II, die in ihrer Sitzung am Donnerstag, 25. Februar, über die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung Martinstraße bestimmt.