Neuer Standort für Spielgeräte aus dem Walpurgistal

Die Geräte aus dem Walpurgistal werden vorerst am Glockenberg genutzt.
Die Geräte aus dem Walpurgistal werden vorerst am Glockenberg genutzt.
Foto: Essen
Schaukeln und andere Geräte mussten im Walpurgistal der Kanalbaustelle weichen. Jetzt stehen sie auf dem Spielplatz am Glockenberg.

Essen-Rellinghausen..  Manchmal funktioniert das Zusammenspiel zwischen Stadt, Politik und Bürgern richtig gut und ziemlich unbürokratisch. So wurden jetzt einige Spielgeräte vom Spielplatz im Walpurgistal auf dem Spielplatz hinter der Kirche St. Lambertus am Glockenberg aufgestellt. Eine pragmatische Lösung, von der vor allem die Kinder in Rellinghausen profitieren werden.

Der Hintergrund: Im Walpurgistal führen die Stadtwerke in den kommenden drei bis vier Jahren eine umfangreiche Kanalbaumaßnahme durch. Dafür müssen nicht nur zahlreiche Bäume gefällt werden. Auch der dortige Spielplatz wird den Kindern jahrelang nicht mehr zur Verfügung stehen, da dort große Mengen an Baumaterial gelagert werden müssen.

Laut Eckhard Spengler, Sprecher der für die Spielplätze zuständigen Stadttochter Grün und Gruga, sind die noch intakten Spielgeräte bereits im Frühjahr 2014 demontiert und auf dem Betriebshof zwischengelagert worden. Irgendwann kam Johannes Stoll, Vorsitzender der Bürgerschaft Rellinghausen-Stadtwald, auf die Idee, dass man doch einen Teil der Geräte vorübergehend auf dem nicht mehr sehr gut bestückten Spielplatz am Rellinghauser Glockenberg hinter der Kirche St. Lambertus aufstellen und sie so den Kindern weiter zur Verfügung stellen könnte. „Das ist auf jeden Fall eine gute Lösung, denn so sind die Geräte weiter im Einsatz“, findet Gerhard Barnscheidt, Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk II.

In Kooperation mit dem Verwaltungsbeauftragten der BV II und Grün und Gruga sei es gelungen, Stolls Idee umzusetzen. „In den vergangenen Tagen wurden zwei Schaukeln für Kleinkinder und drei weitere Spielgeräte aufgestellt“, freut sich Johannes Stoll. Der Aufbau der Geräte sei in Abstimmung mit den Bezirkspolitikern erfolgt, „leider mit etwas Verzögerung durch Ela“, verweist Eckhard Spengler auf die Nachwirkungen des Pfingststurms. Durch die räumliche Nähe der beiden Spielplätze mache die Weiterverwendung der Geräte besonders viel Sinn. „Darüber hinaus ist beabsichtigt, ebenfalls in Abstimmung mit der BV II, dass Grün und Gruga im Laufe dieses Jahres eine behutsame Aufwertung des Spielplatzes Glockenberg vornimmt“, so Spengler weiter. Eine entsprechende Planung werde zurzeit erarbeitet und der Bezirksvertretung zur gegebenen Zeit vorgestellt.

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