Neuanfang auf Griechisch im Traditionshaus Zur Altenau

Arbeiten bereits seit 24 Jahren in mehreren Restaurants zusammen: die beiden Gastronomen Avdi Bici und Nikolaus Vavvas (v.l.).
Arbeiten bereits seit 24 Jahren in mehreren Restaurants zusammen: die beiden Gastronomen Avdi Bici und Nikolaus Vavvas (v.l.).
Foto: Funke Foto Services
Nach mehreren Betreiberwechseln unternehmen zwei Gastronomen ab August erneut den Versuch, das Traditionshaus Zur Altenau wieder zu beleben.

Essen-Margarethenhöhe..  Zahlreiche Betreiberwechsel hat das traditionsreiche Gasthaus Zur Altenau auf der Margarethenhöhe in den vergangenen Jahren hinter sich, zwei davon zuletzt in sehr kurzem Abstand. Seit Anfang Februar steht das Restaurant am Rand des Nachtigallentals, das die Stauder-Brauerei von der Margarethe-Krupp-Stiftung angepachtet hat, leer. Der letzte Betreiber hatte unter anderem aufgrund von Problemen mit der Baustelle im Bereich des Halbachhammers aufgegeben.

Derzeit laufen umfangreiche Umbauarbeiten im Lokal. Mitte August soll dann der Neustart erfolgen. Der Grieche Nikolaus Vavvas und sein Geschäftsführer Avdi Bici übernehmen das Lokal. Sie haben langjährige Erfahrungen in der Gastronomie, betreiben unter anderem Restaurants in Heisingen und Mülheim. „Wir arbeiten seit 24 Jahren zusammen“, betont Nikolaus Vavvas das gute Verhältnis zu seinem Geschäftsführer. Die beiden wollen weniger ein Ausflugslokal, sondern ein klassisches griechisches Restaurant betreiben und den Biergarten – wahrscheinlich erst im nächsten Jahr – verlagern und vergrößern. Bis dahin soll sich auch an der Bepflanzung des Außengeländes noch etwas verändern.

Margarethe-Krupp-Stiftung ist optimistisch

Bis zur Eröffnung wird sich im Restaurant einiges geändert haben, darunter die Theke und die Bestuhlung. „Wir eröffnen bewusst erst Mitte August nach den Betriebsferien. Es hätte keinen Sinn gemacht, vor den Ferien offiziell zu eröffnen und dann kurz darauf wieder für mehrere Wochen zu schließen“, so der neue Betreiber. Einen größeren Versammlungssaal – in der Vergangenheit hatten Vereine und Parteien häufiger zu ihren Treffen und Veranstaltungen in die Gaststätte „Zur Altenau“ eingeladen – wird es nach der Umgestaltung nicht mehr geben, auch wenn die Faltwand zur Teilung des Raums erhalten bleibt. „Wir haben aber unter anderem beim Tusem im Sport- und Gesundheitszentrum am Fibelweg geeignete Räume für Versammlungen aller Art“, sieht Thomas Möller, Geschäftsführer der Margarethe-Krupp-Stiftung, darin keinen Nachteil.

Ein Problem in der Gaststätte „Zur Altenau“ bleibt: die im Untergeschoss liegenden Toiletten sind für Menschen mit Gehbehinderung nur schwer zu erreichen.

„Wir sind davon überzeugt, dass hier jetzt Profis am Werk sind und gehen davon aus, dass das eine längerfristige Sache wird“, sagt Thomas Möller. Das griechische Restaurant ergänze das gastronomische Angebot auf der Margarethenhöhe. Neben der gehobenen Küche des Hotels M gibt es im Stadtteil den auf deutsche Küche spezialisierten Hülsmannshof und die Tusem-Gastronomie.

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