Kaulbachstraße in Holsterhausen wird neu gestaltet

Elli Schulz
Während des Berufsverkehrs kommt es auf der Kaulbachstraße häufig zu Staus. Hier der Blick Richtung Holsterhauser Straße.
Während des Berufsverkehrs kommt es auf der Kaulbachstraße häufig zu Staus. Hier der Blick Richtung Holsterhauser Straße.
Foto: FUNKE Foto Services
Neben lärmoptimiertem Asphalt soll es Schutzstreifen für Radfahrer und und neue Bäume geben. Behinderungen drohen ab Oktober.

Essen-Holsterhausen.  Auf Anwohner und Nutzer der Kaulbachstraße, der Hauptverbindung von Frohnhausen nach Holsterhausen und zum Klinikum, kommen verkehrstechnisch schwierige Monate zu. Ab Oktober wird die Stadt die Fahrbahn der Kaulbachstraße erneuern und dabei auch den Straßenraum umgestalten, erläuterte Rainer Wienke vom Amt für Straßen und Verkehr den Bürgern bei einem Ortstermin. Eingeladen hatte die SPD Holsterhausen. Bezirksvertretung und Bauausschuss hatten sich bereits für die Umsetzung der Maßnahme zwischen Kämpen- und Holsterhauser Straße auf einer Länge von 1130 Metern ausgesprochen. Die Arbeiten sollen insgesamt ein gutes halbes Jahr dauern.

„Die vor Jahren angedachte Busspur auf der Kaulbachstraße ist gestorben“, betonte Stadtmitarbeiter Andreas Büscher. Anlass für die jetzt kommende Umgestaltung sei die notwendige Erneuerung der Fahrbahndecke. Dafür werde lärmoptimierter Asphalt verwendet, der die Rollgeräusche deutlich mindere. Dabei müssten alle drei Asphaltschichten erneuert werden. „20 Zentimeter raus, 20 Zentimeter rein“, machte Wienke den Aufwand deutlich.

Die Maßnahme sei Teil des Projekts „Erneuerung von Hauptverkehrsstraßen“. „Wenn wir erneuern, wollen wir auch verbessern“, betonte Büscher und kündigte die Anlage von Schutzstreifen für Radfahrer, den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und die Pflanzung von etwa 18 Bäumen an. Rund zwei Monate sollen die Vorarbeiten dauern. Dabei würden die maroden Entwässerungsrinnen erneuert. Dafür werde jeweils eine Spur stückweise gesperrt.

Mit den größten Beeinträchtigungen seien die Asphaltarbeiten verbunden. „Dabei handelt es sich immerhin um 18 000 Quadratmeter“, so Wienke. Die Asphaltarbeiten starten voraussichtlich im März. In dem Abschnitt, in dem gearbeitet würde, müssten sich die Autos zwei Spuren mit dem Gegenverkehr teilen, so dass dort niemand am Rand parken könne. Jeder Abschnitt soll etwa eine Woche in Anspruch nehmen.

„Die Breite der Straße bleibt, sie wird nur anders aufgeteilt“, so Wienke. Die Bürger interessierte besonders die Parkplatzsituation, die aufgrund der Nähe zum Klinikum sowieso angespannt sei. „Bis auf zwei, drei Parkplätze für die Baumbeete werden keine Flächen entfallen“, versicherte Büscher. Er erklärte, dass die Stadt die Anwohner rechtzeitig über die einzelnen Schritte informieren und im Verlauf der Bauphase alles tun werde, um die Einschränkungen für Anwohner und Autofahrer so gering wie möglich zu halten. „Dass es Behinderungen geben wird, ist aber klar“, so Büscher.