Grundstein für Mehrgenerationenhaus in Rüttenscheid gelegt

Legten den Grundstein und stellten das Projekt vor: Vera Luber (Geschäftsführerin VKJ), Dieter Ten Eikelder, Dr. Günter Trutmann (Anbro Immboilien), Oliver Kern, Thomas Kutschaty (Vorstand VKJ und Justizminister NRW), Klaus Johannknecht (Awo) und Frank Müller (VKJ).
Legten den Grundstein und stellten das Projekt vor: Vera Luber (Geschäftsführerin VKJ), Dieter Ten Eikelder, Dr. Günter Trutmann (Anbro Immboilien), Oliver Kern, Thomas Kutschaty (Vorstand VKJ und Justizminister NRW), Klaus Johannknecht (Awo) und Frank Müller (VKJ).
Foto: WAZ FotoPool
An der Wittenbergstraße in Rüttenscheid entsteht bis Herbst 2017 ein Mehrgenerationenhaus mit 26 Wohnungen und einer Kita.

Essen-Rüttenscheid..  Den Grundstein für ein stadtweit bislang einmaliges Projekt haben gestern Vertreter der Anneliese-Brost-Stiftung, der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit (VKJ) an der Wittenbergstraße gelegt: Dort entsteht bis September 2017 ein Mehrgenerationenhaus, das neben 26 barrierefreien Mietwohnungen für Familien und Senioren auch eine Kindertagesstätte und ein Begegnungscafé unter einem Dach vereint. Auch eine Tiefgarage gehört zum Projekt.

Das Haus soll eine zukunftsweisende Wohnform als Alternative zum Pflegeheim oder betreutem Wohnen bieten, erläuterte auch Oliver Kern als Geschäftsführer der Awo: „Wir betreuen bereits mehr als 1000 Wohnungen in Essen und werden auch hier unsere haushaltsnahen Dienstleistungen anbieten.“ Ältere Bewohner also können beispielsweise einen Einkaufsservice oder einen Mittagstisch nutzen.

Nachhaltigkeit beim Bau wichtig

Die Anneliese-Brost-Stiftung als Initiatorin des Projekts setzt beim Bau zudem auf Nachhaltigkeit, wie Architekt Daniel Gardenier erläutert: „Hier spielen baubiologische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle und wird auch bei den energetischen Anforderungen mehr gemacht, als notwendig wäre.“ So wird das gesamte Dach des Mehrgenerationenhauses komplett begrünt.

Obwohl der Bau erst beginnt, gibt es laut Günter Trutnau, Vorstandsvorsitzender der Anneliese-Brost-Stiftung, bereits 30 Interessenten für die Wohnungen, mit denen nun Gespräche geführt werden sollen. Dabei gehe es keineswegs darum, möglichst billigen Wohnraum anzubieten: „Unser Leitgedanke ist es, alle Generationen wieder zu mehr Gemeinschaftsgeist zu ermutigen.“ (JeS)

 
 

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