Gebäude der Gesamtschule Süd wird vorerst nicht verkauft

Die Gebäude der Gesamtschule werden vorerst nicht verkauft.
Die Gebäude der Gesamtschule werden vorerst nicht verkauft.
Foto: WAZ FotoPool
Über die weitere Nutzung der Schulgebäude an der Frankenstraße soll erst Ende 2016 wieder beraten werden, teilt die Stadt den Bezirkspolitikern mit.

Essener Süden..  Die Zukunft der Gesamtschule Süd, zu teure Fußgängerwege und einiges mehr beschäftigte die Politiker der Bezirksvertretung (BV) II in ihrer vergangenen Sitzung.

Gesamtschule Süd

Voraussichtlich erst Ende 2016 soll die Zukunft der Gesamtschule Süd in Stadtwald wieder auf den Tisch kommen. Das teilt die Stadt den Politikern der BV II mit. Damit ist ein zeitnaher Verkauf des Hauses vom Tisch. Für das Gebäudeensemble interessierte sich zwischenzeitlich auch die evangelische Kirche für ihre Zukunftsschule. 2020 soll an der Frankenstraße 200 die letzte Abiturfeier stattfinden, die Gesamtschule läuft derzeit aus. Für die nächsten drei Jahre sollen Teile des Robert-Nixdorf-Berufskollegs einziehen.

Allerdings deuten die Formulierungen der Stadt zumindest auf eine vorübergehende, weitere schulische Nutzung in der Zukunft hin. Das Schulverwaltungsamt habe noch einige offene Fragen zur Schulentwicklung in Rellinghausen/Stadtwald. Die SPD brachte zusätzlich die Flüchtlingsdebatte ins Spiel. SPD-Sprecher Peter Lankes: „Man sollte diese bedenken. Dann ist 2020 allerdings zu spät.“ Die Stadt prüft derzeit alte Schulgebäude für zentralen Deutschunterricht für Flüchtlingskinder.

Fußgängerüberweg

Eine Absage bekam das Stadtteilparlament von der Verwaltung in Sachen Finanzierung des Fußgängerüberwegs auf der Lührmannstraße an der Kreuzung Külshammerweg/Lührmannwald an der Grenze Rüttenscheid/Margarethenhöhe, in direkter Nähe der Mustergartenanlage im Grugapark. Die Installation sei mit erheblichem Aufwand verbunden, der vorgesehene Standort an der Gehwegabsenkung eigne sich nicht, weil keine Stromversorgung auf der südlichen Straßenseite vorhanden sei, die man für die Beleuchtung brauche. Ein geeigneter Standort einige Meter entfernt mit zwei neuen Beleuchtungsmasten würde nicht nur vier Stellplätze kosten, sondern auch bis zu 35 000 Euro. Da dort kein Unfallschwerpunkt sei, könne die Stadt dies nicht bezahlen. Ob die Bezirksvertretung II den Überweg finanzieren will, ist fraglich. Beschlossen wurde nichts, die nächsten Haushaltsbesprechungen finden Ende des Jahres statt.

Außengastronomie

Grünes Licht gab die Bezirksvertretung II für Stühle und Tische vor dem Schnellimbiss „Yildiz“ an der Frankenstraße 116. Auch das Straßenverkehrsamt hat keine Einwände gegen die schmale Außengastronomie vor dem Ladenlokal. Sie soll von Mai bis November aufgebaut werden.

 

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