Eiscafé am Stern öffnet Anfang Oktober

Iheb Smat will sein Eis-Café Anfang Oktober eröffnen. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
Iheb Smat will sein Eis-Café Anfang Oktober eröffnen. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
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Der Umbau des ehemaligen Evag-Pavillons am Rüttenscheider Stern verzögert sich. Anfang Oktober soll es aber endgültig losgehen. Dann soll „Gioia“ (italienisch: Freude), ein neues Eiscafé öffnen.

Rüttenscheid. Noch ist der ehemalige Evag-Pavillon am Rüttenscheider Stern verriegelt durch eine provisorische Holzverkleidung; darauf kleben Poster, die auf Tanzveranstaltungen in der Stadt hinweisen. Schön ist anders.

Kaum vorstellbar, dass hier in knapp drei Wochen Kaffee und Eisbecher verkauft werden sollen. Aktuell sieht es weder von außen noch von innen danach aus. Aber: In der ersten Oktober-Woche eröffnet hier „Gioia“ (italienisch: Freude), ein neues gastronomisches Objekt in Rüttenscheid.

Eigentlich wollte Iheb Smat sein Café in dem ehemaligen Evag-Kundencenter am Stern schon längst in Betrieb genommen haben. Aufgrund der Sommerferien hätten sich manche Lieferungen und Angebote von Firmen allerdings verzögert. Dazu habe es Probleme mit der großen Fensterfront gegeben, so Smat. So langsam ist aber Land in Sicht. Nach einigen, organisatorischen und architektonischen Hindernissen laufen die Renovierungen nun seit fünf Wochen auf Hochtouren.

"Ich werde nicht eröffnen, bevor nicht alles 100-prozentig fertig ist“

„Ich möchte meinen Gästen einen wunderschönen Laden bieten, daher werde ich nicht eröffnen, bevor nicht alles 100-prozentig fertig ist“, so Iheb Smat. Und da der 33-Jährige eben noch nicht genau weiß, wann letztendlich alles perfekt sein wird, gibt es auch noch kein exaktes Eröffnungsdatum.

Der neue Betreiber freut sich auf den Tag, an dem seine „Eisboutique“, wie er selbst seine Gastronomie nennt, fertig sein wird. Wo derzeit noch Kabel aus der Decke hängen, der Boden gefliest wird und die Wände verputzt werden, soll bald ein heller, freundlicher Verkaufsraum auf 24 Quadratmetern entstehen. Die Fensterfront kann bei schönem Wetter komplett geöffnet werden.

Eine Eistheke, die sich ständig dreht

Im vorderen Bereich findet die besondere, runde Eistheke aus Italien Platz, die sich ständig dreht, daneben eine Waffelstation und eine Theke mit Kuchen, Joghurt und Früchtebechern. Neben den vielen süßen Leckereien wird das Sortiment durch Kaffeespezialitäten abgerundet. Alles „To Go“, also „zum Mitnehmen“. Sitzplätze wird es nicht geben, dafür aber eine kleine Theke im inneren Bereich sowie ein paar Tische und Stühle draußen vor der Tür; wenn auch erst im nächsten Sommer. Ebenfalls im „To Go“-Programm sind die Tickets der Essener Verkehrs-AG (Evag), die hier wieder über die Ladentheke gehen werden.

„Wir sind froh, mit Iheb Smat einen anerkannten Gastronomen gefunden zu haben“, so Olaf Frei, stellvertretender Pressesprecher der Evag. Kooperationsangebote zwischen der Evag und dem Eiscafé schließt Frei nicht aus: „Vielleicht gibt es demnächst eine Kugel Schoko-Eis zum Schoko-Ticket.“