An der Veronikastraße entstehen weitere 70 neue Wohnungen

So soll das Quartier an der Veronikastraße, hier im Hintergrund, aussehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.
So soll das Quartier an der Veronikastraße, hier im Hintergrund, aussehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.
Foto: Grafik: Interboden
„BelleRü“ nennt der Investor sein Neubauprojekt auf den ehemaligen Van-Eupen-Gelände. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

Essen-Rüttenscheid.. Ein waschechter Franzose würde wohl die Mundwinkel verziehen angesichts der Sprachkreation die sich die Interboden GmbH für ihr geplantes Projekt an der Veronikastraße hat einfallen lassen. Dessen sei er sich sehr wohl bewusst, sagt Reiner Götzen, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens aus Ratingen, das sich anschickt, das ehemalige Van-Eupen-Gelände neu zu bebauen.

„BelleRü“ soll das neue Quartier heißen in Anlehnung an die nahe gelegene Rüttenscheider Straße. Dass auch an der Veronika­straße bald Kirschbäume ihre Wurzeln schlagen werden, soll diese Nähe auch optisch unterstreichen.

90 Tiefgaragen-Plätze in Planung

70 Wohnungen, die sie auf drei Häuser entlang der Veronikastraße und auf fünf Häuser im Innenhof verteilen, will die Interboden GmbH bis Ende 2018 auf dem 9000 Quadratmeter großen Grundstück errichten, über einer Tiefgarage mit 90 Stellplätzen. Geplant sind Eigentumswohnungen mit zwei bis vier Zimmern, zwischen 52 und 141 Quadratmetern groß, größtenteils barrierefrei. Eine positiv beschiedene Bauvoranfrage liegt laut Reiner Götzen bereits vor. Bis zum Jahresende sollen die Bestandsgebäude abgerissen werden, im ersten Quartal 2017 sollen sich die Baukräne dann an der Veronikastraße drehen.

Die Zielgruppe der möglichen Käufer umschreibt Interboden mit „Jung und Alt, Singles und Familien“. Im Blick hat der Investor Leute, die technisch mit der Zeit gehen. Jede Wohnung wird mit einer Smart-Home-Option ausgestattet, auf Wunsch ließen sich Licht oder Heizung vom eigenen Smartphone aus ein- und ausschalten. Eine eigene Paketstation und Ladestationen für E-Mobile gehören ebenso zum Programm, eine eigene App fürs Quartier ist in Arbeit. Offen ist der Preis pro Quadratmeter. Götzen: „Wir kalkulieren noch.“

 
 

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