Streit um die Zukunft der Gesamtschule Süd

Bleibt die Gesamtschule Süd als Bildungsstandort erhalten? Alle Pläne, die auslaufende Schule in Stadtwald, die ursprünglich die Zukunftsschule der Evangelischen Kirche aufnehmen sollte, nach dem Aus für das Projekt abzureißen und auf dem 17.000 Quadratmeter großem Gelände Eigenheim-Bebauung zu realisieren, wie von CDU und SPD gefordert, seien nicht durchdacht, warnt Linken-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Leymann-Kurtz: „Erst Ende 2011 wurde die Gesamtschule Süd für teures Geld saniert. Nun den Abriss zu fordern, ist haushaltspolitisch schlicht Unsinn.“ Rund 1,3 Millionen Euro flossen in die Sanierung von Schulgebäude und Turnhalle. „Diese Gelder stammten aus dem Konjunkturprogramm II und unterliegen einer Zweckbindung für die Nutzung als Bildungsstandort bis 2025“, so die Information der Linken. Würde das Gebäude abgerissen, müssten die Fördergelder zumindest anteilig zurückgezahlt werden. Geld, das die Stadt woanders sinnvoller einsetzen könnte. „Hinzu kommt, dass die Schulgebäude mit einem erheblichen Buchwert in der städtischen Bilanz stehen“, sagt der Linken-Fraktionschef. Ein Abriss ginge somit voll zu Lasten des städtischen Eigenkapitals. Den Buchwert der Schulgebäude auf den Grundstückspreis aufzuschlagen, würde diesen überteuern. „Einzig sinnvoll ist eine Anschlussnutzung für schulische oder andere Bildungszwecke“, so Leymann-Kurtz. „In Frage käme beispielsweise eine Nutzung als Kita- und Schulstandort. Hier ist zuerst Schuldezernent Renzel gefordert, Vorschläge zu unterbreiten.“

 
 

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