Essen

Störer in Dortmund, winzige AfD-Demo in Essen - so laufen die Demos zum 1. Mai im Ruhrgebiet

In Essen sind am 1. Mai etwa 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.
In Essen sind am 1. Mai etwa 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.
Foto: dpa

Essen. Mit den Mai-Kundgebungen sind die Polizeidienststellen im Revier insgesamt zufrieden - die Versammlungen seien friedlich abgelaufen, ist übereinstimmend zu hören. Weitere Informationen in unserer Übersicht:

  • Essen: An der Demonstration des DGB im Essener Süden nahmen rund 1000 Menschen teil. Sie zogen über die Rüttenscheider Straße, laut Polizeisprecherin Sandra Steinbrock absolut ruhig und friedlich. Die Demo der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ besuchten lediglich 13 Personen. Im Zuge der Demonstrationen wurde AfD-Politiker Guido Reil in Gewahrsam genommen - später schilderte er gegenüber DER WESTEN seine Sicht des Vorfalls.
  • Bochum: Etwa 2500 Demonstranten sind in Bochum auf die Straße gegangen. „Für uns war es heute unspektakulär“, teilt die Polizei mit. Auch in Witten und Herne sei alles ruhig gewesen. „Einige Störungen“ habe es am Montag bei der „revolutionären Vorabenddemo“ gegeben, unter anderem durch Pyrotechnik.
  • Dortmund: Ein kleiner Block von Störern bereitet der Polizei bei der Mai-Demo in Dortmund Sorgen. Mehrmals sorgte die Gruppe, die die Polizei der linken Szene zuordnet, für Ärger. Zu Gewalt kam es dabei bislang aber nicht. Am Nachmittag folgen weitere Demonstrationen und Kundgebungen.
  • Duisburg: In Duisburg versammelten sich rund 2000 Menschen zum Aufzug der 1.-Mai-Demo. Die verlief störungsfrei, seit 13 Uhr ist auch die Abschlusskundgebung vorbei. Nun findet noch ein Familienfest statt.
  • Gelsenkirchen: Schätzungsweise 800 Teilnehmer hat es in Gelsenkirchen gegeben, auch dort seien die Demonstranten friedlich geblieben.
  • Oberhausen: 300 Menschen haben sich in Oberhausen auf dem Ebertplatz an den Kundgebungen beteiligt. Auch dort habe es keine Vorkomnisse gegeben, alles sei „aus polizeilicher Sicht absolut störungsfrei“ verlaufen.
 
 

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