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Essen: Polizist posiert mit Steeler Jungs – nun hat es diese Konsequenz für ihn

Ein Essener Polizist ließ sich in Uniform mit den „Steeler Jungs“ ablichten.
Ein Essener Polizist ließ sich in Uniform mit den „Steeler Jungs“ ablichten.
Foto: Socrates Tassos/Funke Foto Services
  • Polizist posiert mit den „Steeler Jungs“
  • Linkspartei in Essen beschwert sich
  • Diese Konsequenz hat es für ihn

Essen. An einem Dezemberabend ließ sich ein Polizeibeamter in Essen-Steele mit den „Steeler Jungs“ fotografieren – in seiner Uniform. Dabei posierte er inmitten der Gruppe. Nun hat das Konsequenzen für ihn. Das berichtet die WAZ.

Essen: Vorwurf von Linkspartei

Die „Steeler Jungs“ marschieren regelmäßig Essen-Steele. Die Gruppe steht mit Mitgliedern aus der Rocker- und gewaltbereiten Fußballszene in Verbindung. Außerdem sei sie dem rechtsextremen Lager zuzuordnen.

Im Dezember letzten Jahres versammelte sich die Gruppe zum Weihnachtssingen – und mittendrin steht ein Polizist in Uniform. Das sorgte für Aufsehen. Die Linkspartei Essen warf der Polizei vor, dass sie den „Steeler Jungs“ zu nahe stehe.

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Beschwerde eingeleitet

Die Polizei Essen leitete eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein. „Wir wissen nicht, was den Kollegen dazu bewogen hat, aber es gefällt uns auf keinen Fall“, äußerte Polizeisprecher Ulrich Faßbender gegenüber der WAZ.

Der Beamte zeigte an diesem Dezemberabend eine „fehlende professionelle Distanz“.

Demo-Einsätze vorerst tabu

Der Polizist darf jedoch die Demonstrationen der „Steeler Jungs“ nicht mehr begleiten, bis die Dienstaufsichtsbeschwerde abgeschlossen wurde. Zuvor erhält jedoch die Möglichkeit einer Stellungnahme.

Im ausführlichen WAZ-Artikel erfährst du, warum die Polizei sich dafür entschied.

 
 

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