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Unwetter im Revier: Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen schon wieder

Donnerstag droht das nächste Unwetter.
Donnerstag droht das nächste Unwetter.
Foto: Ralf Roeger / dpa

Essen. Packt die Regensachen ein, es wird ungemütlich.

Nachdem schon der Mittwoch alles andere als sommerlich war, droht auch am Donnerstag mieses Wetter.

Wir haben beim Deutschen Wetterdienst nachgefragt, was uns wirklich droht. Die halten sich zwar mit konkreten Aussagen noch etwas zurück. Doch was die Experten sagen, macht alles andere als Freude.

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So wird die Südwest-Hälfte Deutschlands von Gewitterwolken geprägt sein. An einigen Stellen können diese aufbrechen. Dann drohen stellenweise Hagel, Sturmböen und Starkregen von über 25 Litern Niederschlag pro Quadratmeter.

Wo genau diese Stellen sein werden, ist noch unklar. Das kann erst sehr kurzfristig geklärt werden. Wir halten dich auf dem Laufenden.

Starke Unwetter schon am Dienstag

Schon am Dienstag sind teils starke Unwetter über Nordrhein-Westfalen gezogen. Besonders Düsseldorf und Duisburg haben die Gewitter mit Starkregen hart getroffen.

So stand der Kö-Tunnel in Düsseldorf zeitweilig unter Wasser und musste leergepumpt werden. Das behinderte den Innenstadtverkehr. Viele Ampelanlagen fielen zudem aus.

Die Feuerwehr Düsseldorf war innerhalb von einer halben Stunde 47 Mal wegen vollgelaufener Keller im Einsatz, vor allem im Stadtteil Unterrath, aber auch in Teilen von Derendorf, Stockum und Rath.

Blitz schlug in Dachstuhl ein

Ein Dachstuhl in Wittlar brannte, nachdem dort ein Blitz eingeschlagen war. Auch in Duisburg stehen ganze Straßenzüge unter Wasser. Insgesamt gab es am Dienstag 173 Feuerwehreinsätze wegen des Unwetters. Im Bereich der Friedenstraße in der Innenstadt etwa sind unzählige Keller vollgelaufen. Auch die Fahrbahn war unter Wasser, die Straße am Abend gesperrt.

Im Stadtteil Hochemmerich lief am Abend ein größerer Einsatz von Feuerwehr und THW. Im Bereich der Straßen Otto-Schulenberg-Straße und Mühlenweg standen viele Keller sowie zum Teil die Straßen unter Wasser. Die starken Gewitter zogen ab dem Dienstagnachmittag von Südwesten nach Nordosten über NRW. (göt/lin)

 
 

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