Stammzellspender für krebskranken Max (18) gefunden

Auch Karsten Plewnia, (2.v.l.), Vorsitzender der Fan- und Förderabteilung des RWE, Topmodel-Kandidatin Lara-Kristin, (3. v.l.) und RWE-Chef Michael Welling (rechts) ließen sich in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren.
Auch Karsten Plewnia, (2.v.l.), Vorsitzender der Fan- und Förderabteilung des RWE, Topmodel-Kandidatin Lara-Kristin, (3. v.l.) und RWE-Chef Michael Welling (rechts) ließen sich in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren.
Foto: WAZ FotoPool
Knapp vier Wochen nach der Typisierungsaktion von Rot-Weiss Essen meldet die FFA: Es wurde ein Stammzellspender für Max gefunden.

Essen. Das gibt Hoffnung und macht Mut: Für den bereits zum zweiten Mal an Leukämie erkrankten Max Czuia wurde offenbar ein Stammzellspender gefunden. Im Kampf gegen den Blutkrebs hatte Rot-Weiss Essen für den 18 Jahre alten RWE-Fan und Fußballer (Adler Union Frintrop) gemeinsam mit der Fan- und Förderabteilung (FFA) rund um das Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte eine Typisierungsaktion organisiert.

Mehr als 700 Zuschauer ließen sich am 2. April für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren (wir berichteten). Knapp vier Wochen später vermeldete am Dienstag die FFA die gute Nachricht: „Es wurde ein zu 100 Prozent kompatibler Stammzellenspender gefunden! Wir wünschen Max einen erfolgreichen Verlauf und Heilungsprozess. Vielen Dank an alle Beteiligten der DKMS-Aktion.“ Keine Angaben machte die FFA dazu, ob sich der Spender am Stadion hatte registrieren lassen.

Suche nach Stammzellenspender oft erfolglos

Für eine Knochenmarkspende müssen Gewebemerkmale von Spender und Empfänger genau übereinstimmen. Nur ein Drittel der Patienten findet einen solchen genetischen Zwilling innerhalb der Familie. Obwohl in Datenbanken weltweit Millionen mögliche Spender registriert sind, verläuft die Suche häufig erfolglos. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender außerhalb der eigenen Familie zu finden, liegt laut DKMS „bei 1 zu 20.000 bis 1 zu mehreren Millionen“. Bei der Deutsche Knochenmarkspenderdatei sind etwa fünf Millionen Menschen registriert. Hier informiert sie über die Stammzellenspende.

 
 

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