Stadt sucht für 25. Mai dringend Wahlhelfer

Neben der Kommunalwahl steht am 25. Mai gleichzeitig auch die Europawahl und die Wahl des Integrationsbeirates an - ein Großkampftag also für das Wahlamt und die Wahlhelfer. Damit die Stimmenzählung möglichst reibungslos abläuft, sollen die Wahlvorstände in den 339 Essener Stimmbezirken und den 80 Briefwahlbezirken mit jeweils acht Personen statt sonst mit maximal sieben besetzt sein. Das heißt, die Stadt benötigt rund 3500 Wahlhelfer, wobei bislang erst rund 2000 an Bord sind. Wer Interesse hat, wird schon jetzt gebeten, sich unter 88 12 344 oder per Email unter wahl@essen.de mit dem Wahlamt in Verbindung zu setzen. Die Aufwandsentschädigung beträgt je nach Funktion am Wahltag zwischen 35 und 45 Euro, wer schon bei der Bundestagswahl dabei war, bekommt noch mal 5 Euro Bonus - gewissermaßen für besondere Treue.

Viele sagen zwar noch immer „Wahllokal“, tatsächlich stehen die Wahlurnen aber zumeist in Schulen oder auch Senioren-Einrichtungen - schon wegen der gewünschten Barrierefreiheit. Das Hinterzimmer der typischen Eckkneipe als Wahllokal ist hingegen im Aussterben begriffen. Auf eine „niedrige zweistellige Zahl“ schätzt Lohse noch diese „klassische“ Art Wahllokal in Essen. Fehlende Barrierefreiheit ist dafür ein Grund, ein anderer sei aber letztlich wichtiger: „Viele dieser Eckkneipen haben längst zugemacht.“

 
 

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