Stadt richtet Flüchtlingsdorf am Volkswald ein

Sabine Moseler-Worm

Heidhausen.  Voraussichtlich Mitte September wird das Flüchtlingsdorf auf dem ehemaligen städtischen Sportplatz am Volkswald in Heidhausen eingerichtet sein. Dann werden dort bis zu 250 Menschen leben. Auch zu diesem Standort wird die Stadtverwaltung in Kürze eine Bürgerinformation durchführen.

Bürgerinformation ist geplant

Die Not ist groß, pro Woche weist die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt bis zu 100 Flüchtlinge zu. Der Volkswald stand als geeigneter Standort auf einer Vorschlagsliste - am Dienstag fiel die Entscheidung.

Andreas Brinck, Vorsitzender der Flüchtlingsinitiative „Werden hilft“ hatte sich bereits für diese Lösung ausgesprochen. Die ehemalige Sportanlage in Heidhausen böte Schutz und sei gleichzeitig nah zur übrigen städtischen Infrastruktur. Der Verein steht wegen des Flüchtlingsdorfes in Kontakt mit der Stadt.

„Werden hilft“ hatte sich im November 2014 gegründet, als es die ersten Meldungen zur Einrichtung eines NRW-Erstaufnahmelagers auf dem ehemaligen Kutelgelände gab. Eine Willkommenskultur schaffen - war und ist das Anliegen von „Werden hilft“. Mittlerweile ist die Vereinsgründung über die Bühne gegangenen, in verschiedenen Arbeitskreisen bereiten sich Helferinnen und Helfer auf die Ankunft der Flüchtlinge vor. Und auch das Flüchtlingsdorf in Heidhausen wird sicherlich von „Werden hilft“ unterstützt werden.

Wer sich für die ehrenamtliche Arbeit des Vereins interessiert, kann sich auf der Homepage unter werdenhilft.de genau informieren. Das nächste Treffen des Arbeitskreises Integration wird am 14. September um 20 Uhr in den Domstuben an der Brückstraße in Werden stattfinden.

Kurzfristig beginnt die Stadt mit den Vorbereitungen auf dem Volkwald-Gelände. Während die beiden Flüchtlingsdörfer an den Standorten Planckstraße und am Altenbergshof bereits am 24. August belegt werden können, stehen am Volkswald noch vorbereitende Arbeiten an - in Sachen Zufahrt und Abwasser .