Sportfreunde 07 bedanken sich für Unterstützung

Werden die Kicker des VfL Sportfreunde 07 von ihrem Platz an der Veronikastraße vertrieben? Dagegen hatte sich geschlossen die Bezirksvertretung (BV) II gestellt und eine Resolution verabschiedet. Nun überbrachten 14 Jungen aus der Vereinsjugend den Politikern ein Dankschreiben.

„Die Bezirksvertretung hat uns sehr unterstützt“, kommentiert F-Jugendtrainer Andreas Jegus von den Sportfreunden, der mit seinen Schützlingen die Sitzung der BV II besuchte. Heiner Kriner, Vereinsvorsitzender, formuliert in dem Dankschreiben: „Dass die Resolution einstimmig verabschiedet wurde, macht uns sogar ein wenig stolz und bestätigt uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit.“ Nachdem die Kicker des VfL bereits von ihrer früheren und viel größeren Anlage an der Gruga-Festwiese/Norbertstraße im Jahr 2000 wegen eines Wohnbauprojekts weichen mussten, fürchten sie erneut um ihre Spielstätte. Die Veronikastraße steht auf der Liste möglicher Wohnbauflächen der Stadtverwaltung. „Damals hat man uns gesagt, dass wir an der Veronikastraße ewig bleiben können. Ewig hat nun genau 15 Jahre gedauert“, kritisierte Jegus bei der Übergabe des Dankschreibens.

Mit Händen und Füßen stemmt sich der Verein dagegen, Rüttenscheid zu verlassen – die Veronika­straße ist die letzte Sportanlage im Stadtteil. Vorgeschlagen wurde dem VfL eine Fusion mit dem Rüttenscheider SC, der im Walpurgistal spielt. Jegus: „Bei uns spielen allein schon 260 Kinder und Jugendliche. Die kann man nicht mal eben umsiedeln.“

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