SPD Kray pocht auf Ratsbeschluss für Leithe

Kray..  Mit Blick auf die erneut aufgekommene Diskussion um die südliche Teilfläche des geplanten Asylstandortes Lahnbeckestraße meldet sich auch die Krayer SPD zu Wort. Wie berichtet, sieht die Verwaltung zumindest eine Teilbebauung der südlichen Fläche als Voraussetzung an, um auch die nördliche Teilfläche entwickeln zu können.

Für den Leither SPD-Ratsherrn Manfred Tepperis ist die Ausgangslage jedoch klar: „Der Rat hat sehr eindeutig beschlossen, dass lediglich die nördliche Teilfläche für einen Unterkunftsstandort für maximal 200 Personen zur Verfügung stehen soll. Entsprechend ist auch nicht mehr über die Genehmigung für eine Rodung des Waldes im Landschaftsschutzgebiet entschieden worden. Für uns ist klar: Der Wald bleibt!“

Tepperis unterstrich dabei, dass man auch nicht bereit sei, diesen Beschluss noch einmal zur Disposition zu stellen. Eine Bebauung auch der südlichen Teilfläche durch die Hintertür werde es nicht geben, so Tepperis. Außerdem sei der aktuelle Ratsbeschluss das Ergebnis zahlreicher Gespräche und der Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. „Auf dieses Ergebnis müssen sich die Bürgerinnen und Bürger verlassen können“, macht Ratsherr Tepperis deutlich.

Einer Ansiedlung auf dem Areal nördlich der Lahnbeckestraße steht Tepperis weiterhin offen gegenüber. Es sei allerdings nun notwendig „nach anderen planungsrechtlichen Lösungen im Rahmen des eindeutigen Ratsbeschlusses“ zu suchen. Wenn eine stationäre Bebauung dort nicht zulässig sein sollte, dann müsse man zum Beispiel über temporäre Lösungen nachdenken, für die entsprechende planungsrechtliche Einschränkungen mit Blick auf den Siedlungszusammenhang nicht gelten, so Tepperis abschließend.

Laut Aussage der Bürgerinitiative „Pro Landschaftsschutz Leithe“ könnten dies etwa mobile Container sein.

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