Essen

Späteres Mordopfer lief blutend auf die Straße: Angeklagter Obdachloser erinnert sich angeblich nicht

Symbolbild.
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Foto: iStock

Essen. Er kenne den Mann, den er erstochen haben soll, gar nicht. Das sagte der Obdachlose aus Essen aus, der seit Mittwochmorgen wegen Mordes vor Gericht steht.

Der 47-Jährige sagte zum Prozessauftakt vor dem Essener Schwurgericht außerdem aus, dass er keine Erinnerung habe.

Der Angeklagte soll in der Nacht auf den 3. Oktober 2016 einen schlafenden Bekannten in dessen Essener Wohnung erstochen haben.

Das Opfer war damals noch mit seinem Bettzeug auf die Straße gelaufen, dort aber dann verblutet.

Was jedoch gegen die Aussage des Angeklagten spricht: An der Tatwaffe soll sich seine DNA befinden.

Außerdem war er schlafend in der Wohnung des Opfers angetroffen worden. Der Angeklagte ist als schwer alkoholkrank eingestuft. (fb/dpa)

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