Essen

Sohn erhebt schwere Vorwürfe: Hat die Postbank einen 90-jährigen blinden Rentner rausgeschmissen?

Die Postbank in Essen.
Die Postbank in Essen.
Foto: Elena Boroda

Essen. Es sind schwere Vorwürfe, die Carl Christian Gudewill gegen die Postbank erhebt. Man habe ihn aus der Essener Postbank-Filiale am Willy-Brandt-Platz werfen lassen.

So behauptet es der blinde und auf einen Gehstock angewiesene Rentner zumindest gegenüber dem WDR.

Eigentlich habe er nur seine Geschäfte erledigen wollen. Der Rentner brauchte noch Briefmarken, wollte Geld wechseln und sich ein neues Essener Telefonbuch besorgen.

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Da dies aber nicht in der Filiale vorhanden war, hätte ihm wohl eine Postbank-Mitarbeiterin gesagt, er solle doch in der Warteecke Platz nehmen. Das tat Gudewill auch, nur ließ man ihn wohl über eine Stunde dort sitzen.

Irgendwann habe er dann um Hilfe gerufen, so Gudewill. Anders schildert die Postbank die Situation: Der Rentner habe andere Kunden belästigt und soll hilflos gewirkt haben.

Polizei begleitet Rentner aus Bank

Daher riefen die Mitarbeiter die Polizei. Die begleitete den Rentner aus der Filiale, da die Postbank auf ihr Hausrecht bestand.

Ganz schön viel Ärger, nur wegen eines Telefonbuchs.

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