Essen

So viel Kohle nahm die Stadt Essen mit dem Blitzer auf der A52 ein

Der Blitzer auf der A52 hat der Stadt Essen 200.000 Euro eingebracht
Der Blitzer auf der A52 hat der Stadt Essen 200.000 Euro eingebracht
Foto: Funke Foto Services
  • Der Blitzer auf A52 hat der Stadt Essen 200.000 Euro eingebracht
  • Anders als auf der A3 hast du aber keine große Chance, Einspruch einzulegen

Essen. Er ist so groß wie ein Anhänger und hat der Stadt Essen eine Wahnsinnsumme eingebracht. , wurden durch den Autobahnblitzer auf der A52 satte 200.000 Euro eingenommen. Das mobile Gerät wurde während der Bauarbeiten auf dem Autobahnstück zwischen Kettwig und Rüttenscheid eingesetzt.

Geblitzt wurden zwischen Ende 2016 und Sommer 2017 rund 21.200 Autofahrer schreibt die WAZ weiter. Es handelt sich um das gleiche Geschwindigkeitsmessgerät wie auf der A3 bei Mettmann. Bei diesem wurde nachträglich von einem Gericht entschieden, dass die Bußgeldbescheide nicht rechtmäßig seien. Denn mobile Blitzer darf nur die Polizei, nicht aber Städte aufstellen.

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Rechtsanwalt Tim Geißler hatte öffentlich dazu aufgerufen, sich gegen die Bescheide zur Wehr zu setzen: „Auch wenn man von einem Anhänger die Räder abschraubt, ist er mobil.“

Autofahrern, die in Essen geblitzt wurden, wird dies aber wohl nichts nützen. Die Stadt sagte der WAZ, sie orientiere sich an der „aktuellen Rechtsprechung". Der mobile Blitzer wurde nur an zwei Stellen eingesetzt. Bislang habe es vier Verfahren gegen die Bußgelder gegeben. Zweimal gewann die Stadt, zweimal der Autofahrer, so die WAZ.

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