So sieht das Logo der Grünen Hauptstadt aus

Klaus Falke, Grafik-Designer bei der Evag, hat das Logo für die Grüne Hauptstadt 2017 entworfen, das hier bei der Präsentation zu sehen ist.
Klaus Falke, Grafik-Designer bei der Evag, hat das Logo für die Grüne Hauptstadt 2017 entworfen, das hier bei der Präsentation zu sehen ist.
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services
Die Grüne Hauptstadt hat ein eigenes Logo. Das greift das Leitbild der Neuen Wege zwischen Ruhr und Emscher auf.

Essen. Die „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ hat nun auch ein eigenes Logo. Entworfen hat es Klaus Falke, Grafik-Designer bei der Evag, womit die Stadt bewiesen hat, dass es auch ohne teure Werbeagenturen geht. Das Signet zeigt zwei blaue Linien zwischen ganz vielen grünen. Es greift damit das städtebauliche Leitbild der „Neuen Wege zum Wasser“ auf, der zahlreichen Grünverbindungen zwischen dem Ruhrtal und der Emscher, die in den vergangenen Jahren entstanden sind oder zu Rad- und Spazierwegen ausgebaut wurden.

Klaus Falke spricht von „Kraftbändern, die die Stadt durchziehen“. Das Logo soll einfach wie einprägsam sein. Wer ganz genau hinsieht, erkennt, die Umrisse des Essener Stadtgebietes. Wie Bau- und Umweltdezernentin Simone Raskob gestern bei der offiziellen Präsentation hervorhob, würdigt es zudem das Schaffen von Robert Schmidt (1869 - 1934). Der Beigeordnete der Stadt Essen und spätere Gründungsdirektor des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk, Vorläufer des heutigen Regionalverbandes Ruhr, war es, der die planerischen Grundlagen legte für Essens grüne Stadtentwicklung. Schmidts Grundidee war, was wir heute Pantoffelgrün nennen – das Grün möglichst nahe vor der eigenen Haustür. Das sich heute „grüne Bänder“ durch die Stadt ziehen, geht bereits auf Robert Schmidt zurück.

Die Stadt will damit deutlich machen, dass die Grüne Hauptstadt an Vergangenes anknüpft, um es in der Zukunft fortzuschreiben. Die Grüne Hauptstadt ist keine Zustandsbeschreibung, sondern ein Prozess nicht nur in Essen. „Es geht um die ganze Region“, betont Oberbürgermeister Thomas Kufen. Die Bürger seien dazu eingeladen, diesen Prozess mitzugestalten mit eigenen Projekten – ab sofort unter einem gemeinsamen Logo. (schy)

 
 

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