Semesterticket: Kein Spielraum beim Preis

Immer noch sind die Fronten zwischen ASta und VRR verhärtet. Es geht dabei um die geplante Preiserhöhung für das Semesterticket (eine sukzessive Anhebung über fünf Jahre von 114 Euro pro Semester auf 160 Euro), die die Studentenvertretung nicht akzeptiert. Sie überreichte gemeinsam mit 15 weiteren NRW-Studentenvertretungen dem VRR-Vorstand Castrillo einen alternativen Vertragsvorschlag. Ein Entgegenkommen des Verkehrsverbundes gab es lediglich hinsichtlich einer gewünschten Verlängerung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist. Dieser Punkt wird auch in die bereits mit 15 Hochschulen bzw. Studierendenvertretungen geschlossenen Verträge übernommen. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Eckpunkte sieht Castrillo beim Preis keinen Verhandlungsspielraum.

Ein Ultimatum an die Studierenden gibt es von Seiten des VRR nicht. Um das Semesterticket aus administrativen und organisatorischen Gründen nicht zu gefährden, müssen die Entscheidungen der Studierenden bis Frühjahr 2015 erfolgen. Zur Klärung noch offener Fragen hat der VRR den Studierendenvertretungen einen weiteren Gesprächstermin in diesem Monat angeboten.

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