Schnellimbiss "Why So Serious" setzt auf vegane Burger

Der Schnellimbiss „Why So Serious“ am Frohnhauser Markt hat sich auf vegane Burger spezialisiert.
Der Schnellimbiss „Why So Serious“ am Frohnhauser Markt hat sich auf vegane Burger spezialisiert.
Foto: WAZ FotoPool
Burger und vegan – das passt zusammen, wie die Kreationen im „Why So Serious“ in Essen-Frohnhausen beweisen. Die Burger tragen hier Namen wie Alte Zippelhusse, Schwuppinho oder Elias – Prince Of The Silver Empire. Serviert werden sie mit Schoko- oder Wasabi-Mayo.

Essen. Nomen est omen: Im „Why So Serious“ - auf deutsch so viel wie: „Warum so ernst“ - pflegt man den lockeren Umgangston – mit Facetten von offen-fröhlich bis hin zu verhalten-verschmitzt. Und der passt perfekt zum Stil des Ladens am Frohnhauser Markt. Ein Schnellimbiss, der sich auf vegane Burger spezialisiert hat.

Ich muss zugeben, dass man sich was trauen muss, wenn man sich für die Wochenempfehlungen entscheiden will: „Alte Zippelhusse“, „Schwuppinho“ oder in dieser Woche „Elias – Prince Of The Silver Empire“ für 6 Euro.

Aber der Mut zum Fleischlosen wird belohnt: Der Prinz birgt zwischen seinen Deckeln einen Kartoffelpatty, neudeutsch für Kartoffelpuffer, der mit seiner Auflage von Rotkohl-Birnensalat allein schon hervorragend harmoniert. Doch erst die Schokomayo macht diese Zusammenstellung, bei der sich die Macher von einem Wildmenü inspirieren ließen, perfekt.

Vegan und dennoch günstig

„Der König ist very amused“, heißt es dazu auf Facebook. Die Königin auch. In der nächsten Woche steht ein Reispatty mit Mangold-Ingwersalat und Wasabi-Mayo auf dem Programm. Die Karte unterscheidet hier zwischen vegan und omnivor. Und tatsächlich findet man auch eine konventionelle Currywurst oder die Burger-Rindfleischbulette, aber das verlangt hier kaum jemand.

Renner sind eben die mittlerweile über die Essener Stadtgrenzen hinaus bekannten Wochenburger oder auch die Currywurst in Tofu-Weizen-Ausführung, die mit 2,80 Euro nur 40 Cent teurer ist als ihre fleischige Verwandte. Auch der Hamburger mit veganem Hack (6 Euro) oder das vegane Tagesgericht wie Gemüsesuppe mit Hack (4 Euro) gehen hier gut.

Nachhaltige Getränke

Ein weiteres Highlight sind die Hausspezialitäten: Die hausgemachte Currysauce ist richtig lecker und die selbstgemachten Pommes Frites sind zwar in der kleinen Portion zu 2,40 Euro rund einen Euro teurer als die Standardausführung, lohnen sich geschmacklich aber absolut. Nur optisch darf man sich nicht beirren lassen, denn als Augenschmaus eignen sich die Kartoffel-Stäbchen nur bedingt.

Zu all den veganen Köstlichkeiten stehen hier Fritz-Cola und Fritz-Limonaden kühl – wir wählen Apfel-Kirsch-Holunder und Melone –, die mit ihrem Nachhaltigkeitskonzept recht gut zum „Why So Serious“ passen.

Hoffen wir auf viele weitere Burger der Woche in einem Laden, dem seine Einfachheit richtig gut steht.

Weitere Gastro-Kritiken und Ausgehtipps finden Sie auf unserer Spezialseite „Essen kulinarisch“

 
 

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