Ruhrbischof eckt wieder bei Homosexuellen an

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck bezeichnete praktizierte Homosexualität als „objektiv sündhaft“. Foto: Matthias Graben
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck bezeichnete praktizierte Homosexualität als „objektiv sündhaft“. Foto: Matthias Graben
Foto: WAZ FotoPool

Essen. Kurz vor dem Ruhr Christopher Street Day an diesem Wochenende in Essen ist Bischof Franz-Josef Overbeck erneut mit einer Äußerung zum Thema Homosexualität angeeckt. In der Süddeutschen Zeitung bezeichnet er Homosexualität als „objektiv sündhaft“.

Erneut angeeckt ist Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck mit einer Äußerung zum Thema Homosexualität. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung wird Overbeck so zitiert: „Praktizierte Homosexualität ist objektiv sündhaft, auch wenn homosexuellen Menschen mit Achtung zu begegnen ist.“

Der Essener Grünen-Bundestagsabgeordnete Kai Gehring drohte, Overbeck werde „immer mehr ein Fall für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes“. Erneut beleidige und entwürdige der Bischof Schwule und Lesben. „Essen hat einen modernen Bischof verdient, der zur Lebensrealität der Menschen passt“, so Gehring. Die Pressestelle des Bistums sprach von bekannten Auffassungen, die keine Aufregung wert seien.

 
 

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