Essen

Ruhrbahn in Essen: Verkehrsunternehmen weist auf DIESE Neuerung hin – doch die Kunden reagieren wütend

Ruhrbahn in Essen: Diese Ankündigung löst bei den Kunden nur wenig Begeisterung aus. (Symbolbild)
Ruhrbahn in Essen: Diese Ankündigung löst bei den Kunden nur wenig Begeisterung aus. (Symbolbild)
Foto: Fenja Spellerberg/ FUNKE Foto Services

Essen. Auch bei den Bussen der Ruhrbahn in Essen gab es während der Corona-Pandemie eine neue Regelung: Der Vordereinstieg beim Fahrer war wegen der Infektionsgefahr gesperrt.

Doch damit ist jetzt Schluss – und das sogar schon seit einigen Wochen, wie die Ruhrbahn in Essen am Freitag auf Facebook mitteilte.

Ruhrbahn in Essen: Vordereinstieg in Bussen wieder erlaubt

Bereits seit dem 12. August sei der Vordereinstieg wieder möglich, heißt es in dem Beitrag – und weiter: „Bitte wieder vorne einsteigen und Ticket vorzeigen.“ Klingt zunächst nach einer Rückkehr zur gewohnten Normalität. Doch die Kunden sind alles andere als begeistert von der Botschaft.

Mehrere Kritikpunkte werden in den Kommentaren geäußert. So gilt die neue Regelung nicht durchgehend bei allen Bussen. Die Ruhrbahn muss sogar selbst zugeben, dass es „noch einige wenige ältere Fahrzeuge“ gebe, „bei denen der Vordereinstieg nicht möglich ist.“ Dies werde durch einen Aufkleber an der ersten Tür kenntlich gemacht.

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Doch vor allem mit Blick auf die noch geltenden Corona-Auflagen können viele Kunden die Rückkehr zum Vordereinstieg nicht nachvollziehen.

Kunden reagieren verwirrt: „Was jetzt?“

„Wir sollen wieder vorne einsteigen, die Fahrkarte zeigen, durch den ganzen Bus latschen und hinten wieder aussteigen?“, fragt ein User unter dem Facebook-Beitrag nach. „Wie war das mit eurer Werbung über die Monitore: Bitte halten Sie Abstand? Bitte nehmen Sie alle Türen in Anspruch um nicht zu sehr auf einen Haufen stehen? Also, was jetzt?“

Die Einhaltung des Mindestabstandes ist in den Augen vieler Nutzer nicht mehr möglich, wenn sich wieder alle Fahrgäste vorne beim Fahrer in den Bus zwängen sollen.

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Und noch ein anderer Aspekt beschäftigt die Kunden. „Kontrolliert lieber richtig die Maskenpflicht, da habt ihr genug zu tun“, wünscht sich eine Userin. Menschen in Bus und Bahn würden entweder ohne Maske fahren oder sie falsch tragen – und niemand kontrolliere das.

Der Weg zurück zur Normalität ist bei Ruhrbahn offenbar noch deutlich länger als gedacht. (at)

 
 

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