Ruhr 2010 - so hätte es aussehen können

Die Teilnehmer und Organisatoren  von „Unprojekte 20109“ im Forum für Kunst und Architektur. Foto: Kerstin Kokoska
Die Teilnehmer und Organisatoren von „Unprojekte 20109“ im Forum für Kunst und Architektur. Foto: Kerstin Kokoska
Foto: Kerstin Kokoska/WAZ FotoPool

Essen. Mit der Ausstellung „Unprojekte 2010“ auf dem Kopstadtplatz wird ab Samstag 30 Tage lang gezeigt, wie die Kulturhauptstadt hätte aussehen können. Dort werden unter anderem die Projekte vorgestellt, die von der Ruhr.2010 abgelehnt wurden.

Mit einem Sommerfest auf dem Kopstadtplatz wird am Samstag von 15 bis 23 Uhr die Ausstellung „Unprojekte 2010“ im Forum Kunst und Architektur eröffnet. 30 Tage lang wird dort gezeigt, „wie die Kulturhauptstadt auch hätte aussehen können“, sagt Mitinitiator Gabriel Gedenk.

Gedacht war die „Unprojekte-Aktion“ zum Start 2009 als „Auffangbecken für abgelehnte Kulturhauptstadt-Projekte“, sagt Mitgründer Holger Gathmann. Doch die Internetplattform entwickelte sich schnell zu einem Schaufenster für die Kreativen der Region: 110 Projekte waren dort zu sehen. 53 davon werden im Rahmen der Ausstellung vorgestellt.

Im Fokus stehen aber die „Top 10“, die zehn Projekte, die bei einer Onlineabstimmung die meisten Stimmen erhielten. Sie sind nicht nur an den besten Plätzen im Forum Kunst und Architektur zu sehen; die Macher bekommen zudem Gelegenheit, sie mit Musik, Kunst und Comedy zu präsentieren.

Den Spitzenplatz bei der Internet-Abstimmung belegte die Dortmunder Naturbühne Hohensyburg mit ihrem Stück „Krabat“. Szenen aus dieser Inszenierung bringen die Dortmunder am Samstag mit zur Auftaktparty. Das Künstlerkollektiv „BeatPlantation“ wird den Platz gestalten. Die ungeförderte und unabhängige Kreativszene präsentiert sich in der Kopstadt-Passage und auf dem Platz.

 
 

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