Essen

RTL enthüllt neue Details zu TV-Mega-Event – diese TV-Stars sind dabei

RTL hat neue Details zu „Die Passion“ enthüllt.
RTL hat neue Details zu „Die Passion“ enthüllt.
Foto: TVNOW / Willem Jan de Bruin/EO

Essen. Die Ostergeschichte - live auf RTL, live aus Essen!

Es soll das „außergewöhnlichste TV-Event der letzten Jahre werden“, verspricht RTL-Unterhaltungschef Kai Sturm. Am 8. April inszeniert der Kölner Sender die größte Geschichte aller Zeiten auf dem Burgplatz in Essen als großes Musik-Live-Event.

RTL bringt die Ostergeschichte nach Essen - diese Superstars sind dabei

In „Die Passion“ werden die letzten Tage im Leben von Jesus Christus in moderner Form erzählt. Transportiert wird sie mithilfe bekannter Popsongs. Alexander Klaws wird Jesus spielen, Ella Endlich Maria und Laith Al-Deen Petrus. Weitere TV-Stars sind mit von der Rolle.

Diese Superstars sind beim TV-Event dabei:

  • Alexander Klaws als Jesus
  • Laith Al-Deen als Petrus
  • Mark Keller als Judas
  • Jürgen Tarrach als Pilatus
  • Ella Endlich als Maria
  • Martin Semmelrogge als Barabbas
  • Samuel Koch, Sarah Elena Timpe, Gil Ofarim, Stefan Mross, Anna-Carina Woitschack, Sila Sahin, Thomas Enns, Mareile Höppner, Nicolas Puschmann und Prince Damien
  • Nazan Eckes als Reporterin
  • Rainer Calmund, Nelson Müller, Kati Karrenbauer, Wolfgang Bahro, Ingolf Lück und Rebecca Simoneit-Braum werden Gastauftritte bei dem Event haben
  • Michael Herberger als musikalischer Produzent

Thomas Gottschalk führt als Erzähler durch Ostergeschichte

Thomas Gottschalk wird als Erzähler durch die Passionsgeschichte führen. Und Gottschalk zeigte sich bei der Vorstellung des Events in Essen bereits bestens aufgelegt. Nach einem Trailer, in dem Ella Endlich als Maria Tränen vergisst, brachte Gottschalk in der Essener Fun-Food Factory das auf dem Punkt, was wohl viele angesichts des RTL-Events denken.

„Ich finde dieser Trailer macht die Problematik und die Chance gut deutlich“, sagte Gottschalk. „Man kann natürlich als Spötter, als sarkastischer Mensch, sagen: Muss so etwas sein? Ich habe auch gezuckt, als ich Marias Krokodilstränen gesehen habe. Jeder der an dem Projekt beteiligt ist, nimmt es Ernst. Wir sind uns völlig einig, dass die Ernsthaftigkeit ganz wichtig ist. Die Gefahr der Verkitschung ist natürlich groß.“

Gottschalk: „Sollte Menschen unterhalten und zum Besseren bewegen“

Doch Gottschalk erinnert an seine Kindheit als Vorbeter und an einen kitschigen Gips-Jesus, der jedes Mal an Ostern mit Wundfarbe nachgepinselt wurde. „Es ist das Problem, dass man sich dieser Geschichte kaum so nähern kann, wie sie es verdient und wie sie über Jahrtausende erzählt wurde“, so Gottschalk weiter. „Ich finde es sehr mutig, dass anzugehen. Wir sind uns der Ernsthaftigkeit des Unterfangens bewusst.“

Er sehe seine Rolle nicht als ernster Bibelforscher, betont Gottschalk. Dafür hat RTL sich einen Experten mit ins Boot genommen. „RTL will auch nicht die Kirchenaustritte stoppen. Es ist der statthafte Versuch, eine große Geschichte neu zu erzählen.“ Gottschalks Ziel: „Es sollte Menschen unterhalten, aber es sollte sie auch zum Besseren bewegen. Wir versuchen es.“

Vorbild Niederlande

Dass „Die Passion“ erfolgreich werden kann, zeigen Beispiele im Nachbarland Niederlande. Hier wird das Event bereits seit zehn Jahren in ähnlicher Form aufgeführt. Mit großem Erfolg! Die Einschaltquoten lagen in Spitzenjahren bei 46 Prozent. Auch in New Orleans in den USA gab es eine vergleichbare TV-Aufführung.

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So kannst du dabei sein

Du kannst bei dem Event mitmachen. Von der Essener Grugahalle wird ein riesiges Leuchtkreuz durch die Essener Innenstadt getragen und zum Höhepunkt der Show an der Hauptbühne am Burgplatz ankommen. Die Prozession wird von Reporterin Nazan Eckes begleitet. Sie wird einzelne Freiwillige unter den 800 Menschen zu ihrer Motivation, ihrem Glauben oder besonderen Erlebnissen interviewen.

>>> Hier kannst du dich anmelden!

Das Event wird am 8. April kostenfrei in Essen auf dem Burgplatz zu sehen sein. Hier sollen 4900 Menschen Platz finden. Ab 18 Uhr ist Einlass. Es gilt das „First Come, First Serve“-Prinzip. Sollte die Besucherkapazität nicht ausreichen, ist auf dem Kennedyplatz eine Leinwand aufgestellt, wo das Spektakel übertragen wird.

Das sagen Stadt und Kirche

Optimistisch geht auch die Stadt Essen das TV-Projekt an. „Wir haben uns sehr gefreut, als die Anfrage kam. Für uns als Stadt Essen ist das eine super Chance, die Geschichte der Stadt Essen auch einmal anders zu erzählen“, so Marktingchef Richard Röhrhoff.

Auch die Kirche ist mit an Bord. Michael Dörnemann, Domkapitular in Essen, zeigte sich im Gespräch bei „Kirche+Leben“ offen für das Event: „Die Idee finde ich spannend. Auf die Idee gekommen sind ja keine internen kirchlichen Akteure, sondern Menschen, die sich mit der Auferstehungsgeschichte auseinandergesetzt haben und das spannend finden. Hier besteht die Möglichkeit, dass eine Zielgruppe erreicht wird, die bisher mit der Passionsgeschichte und dem Evangelium überhaupt nicht in Berührung gekommen ist.“

 
 

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