Protonentherapie an der Uniklinik

50 Patienten sind bislang im WPE behandelt worden. Eine Bestrahlung mit Protonen wirkt gezielt am Tumor und schont umliegende Organe und gesundes Gewebe. Um die winzigen Teilchen zur Waffe gegen Krebs zu machen, bringt sie ein Teilchenbeschleuniger auf etwa Lichtgeschwindigkeit.

Protonen dringen tief in den Körper ein und entfalten erst auf den letzten Millimetern ihre Wirkung. Ärzte erhoffen sich durch die Protonen-Bestrahlung eine schonendere Krebstherapie.

Eine Protonen-Therapie kann unter anderem bei Tumoren des Knochen- und Weichteilgewebes angewendet werden, bei Hirntumoren, Hals-Nasen-Ohren-Tumoren und Prostata-Karzinomen. Die Behandlungen an der Uniklinik werden wissenschaftlich ausgewertet.