Propaganda und Bilder zum Glauben

„Du sollst dir kein Bildnis machen“, heißt es in einem der zehn Gebote. Dass das Christentum dennoch nicht ohne Bilder auskommt, wird jedem klar, der mal eine Kirche betreten hat. Welche Rolle Bilder heute in der Religion spielen können, will die Reformationsfeier am Samstag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Erlöserkirche an der Friedrichstr./Ecke Bismarckstr. erörtern. Verstärkung hat sich Superintendentin Marion Greve dafür unter anderem vom Essener Künstler Gigo Propaganda geholt.

An mehreren Kirchenwänden, zum Beispiel, an der Apostelnotkirche hatte der Sprayer Graffiti-Imitationen gesprüht – mit der Erlaubnis des jeweiligen Pfarrers, was viele Passanten jedoch nicht wussten. Auch erkannten sie nicht auf Anhieb die inhaltlichen Bezüge zum Gebäude, mit denen Gigo die Kirchen versehen hatte. Aus dieser Prämisse entstanden unterschiedliche Gespräche mit Passanten, die wiederum auf Film gebannt wurden. Bei der Reformationsfeier wird dieser Film nun zu sehen sein und damit eine Klammer bilden zum aktuellen Themenjahr „Reformation – Bild und Bibel“ der Ev. Kirche.

 
 

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