Polizisten verhindern Messerangriff in Bundespolizeiwache

  • Am Donnerstag kontrollierte die Polizei einen Schwarzfahrer
  • Da er sich nicht ausweisen konnte, nahmen sie ihn mit auf die Wache
  • Dort wehrte er sich und versuchte, ein Messer zu ziehen

Essen/Dortmund. Am Donnerstagnachmittag konnten Bundespolizisten einen Messerangriff auf der Wache verhindern. Ein 21-Jähriger hatte die Waffe im Gürtel versteckt.

Gegen 16 Uhr überprüften Polizisten den Mann im Essener Hauptbahnhof. Er war zuvor in der S1 schwarzgefahren.

Der Mann reagierte aggressiv

Weil er keinen Ausweis bei sich hatte, nahmen die Beamten ihn mit zur Wache. Dort wehrte er sich und riss sich mehrfach los. Schließlich versuchte er, ein Messer zu ziehen. Er hatte es hinter seinem Gürtel versteckt.

Die Beamten reagierten schnell und hielten ihn auf, bevor er die Waffe benutzen konnte.

Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn

Es wurde ermittelt, dass die Aufenthaltsgenehmigung des jungen Mannes schon im Februar letzten Jahres abgelaufen war. Er hatte offensichtlich noch keine neue Genehmigung beantragt.

Später wurde der Mann wieder entlassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen seines Widerstands und des unerlaubten Aufenthalts.

(mf)

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Molotow-Cocktails auf Teestube: Richter befangen? Immer mehr Anwälte stellen Befangenheitsantrag

In einem Mehrfamilienhaus in Essen hat es gebrannt - und die Bewohner können nicht aus dem Haus fliehen

Messerangriff: Junge Frau sticht in Essen plötzlich auf Rentnerin ein

-------------------------------------

 
 

EURE FAVORITEN