Politik für Null-Toleranz-Strategie gegen Trinkerszene

Am Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof fühlen sich Geschäftsleute und Passanten durch die Drogen- und Trinkerszene beeinträchtigt.
Am Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof fühlen sich Geschäftsleute und Passanten durch die Drogen- und Trinkerszene beeinträchtigt.
Foto: WAZ FotoPool

Essen. Die Trinker- und Drogenszene auf öffentlichen Plätzen rückt stärker ins Blickfeld. Der zuständige Fachausschuss unterstützt die „Null-Toleranz-Strategie“ des Ordnungsdezernenten Christian Kromberg.

Seine Strategie beinhaltet auch den Einsatz einer so genannten „Interventions-Streife“. Um dem Thema Nachdruck zu verleihen, wurde am Donnerstag ein Fragenkatalog zu möglichen Maßnahmen und vorhandenen Hilfsangeboten beschlossen. Darüber hinaus werden sich Politik und Verwaltung zeitnah vor Ort ein Bild von der Lage machen.

Dazu erklärt Fabian Schrumpf, ordnungspolitischer-Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Trinker- und Drogenszenen im Stadtgebiet reißen nicht ab. Insbesondere die betroffenen Gewerbetreibenden in der Innenstadt haben große Sorgen, dass ihre Kunden diese Plätze weiter meiden. Durch den beschlossenen Antrag der CDU-Fraktion werden jetzt die in Betracht kommenden Maßnahmen und Hilfsangebote geprüft und dargestellt werden.“