Pfarrei St. Josef stellt sich dem Reformprozess

Ruhrhalbinsel..  Die Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel nimmt ihre Zukunft in den Blick: Dabei sind alle Bürger und Gemeinde-Mitglieder eingeladen, sich mit Ideen einzubringen. Den Auftakt des auf zwei Jahre angelegten Beratungsprozesses bildet die Veranstaltung „KirchtUrMdenken“ am Freitag, 11. März, von 18.30 bis 21 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Überruhr, Langenberger Straße 380/394.

Kirche soll relevanter werden

Dass die Veranstaltung nicht in kirchlichen Räumlichkeiten, sondern an einem für die Ruhrhalbinsel wichtigen öffentlichen Ort stattfindet, sei bewusst so gewählt, erklärt Pfarrer Gereon Alter, der den Reformprozess gemeinsam mit einem neun Personen umfassenden Koordinierungskreis verantwortet: „Wir wollen als Kirche vor Ort gesellschaftlich noch relevanter werden. Also müssen wir hören, wie die Menschen uns wahrnehmen und was sie von uns erwarten.“ Alter ist zum einen für seine Beiträge im „Wort zum Sonntag“ aber auch für seine unkonventionelle Art, Kirche zu reformieren, bekannt. Seit Oktober 2011 leitet er die Großpfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel mit rund 18 000 Katholiken, sieben Kirchen, sieben Kindertagsstätten, zwei Seniorenheimen und einem Krankenhaus.

Entsprechend vielfältig soll es am Freitag zugehen. Koordinierungskreismitglied Heinz Willing fasst es so zusammen: „Wir werden kurz über unsere personellen und wirtschaftlichen Handlungsspielräume informieren und wollen dann vor allem erfahren, was die Menschen bewegt, welche Ideen sie haben und an welchen Stellen sie sich möglicherweise mit einbringen möchten.“ Niemand müsse, aber jeder könne mitmachen. Und damit es nicht zu trocken werde, sei für einen kleinen Imbiss, Getränke und Musik gesorgt.

 

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