Paß droht Schlappe im RWE-Aufsichtsrat

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Die Kandidatur von OB Reinhard Paß im RWE-Aufsichtsrat steht auf wackligen Beinen. Foto: Alexandra Umbach
Die Kandidatur von OB Reinhard Paß im RWE-Aufsichtsrat steht auf wackligen Beinen. Foto: Alexandra Umbach
Foto: WAZ FotoPool

Essen. Die Kandidatur von Oberbürgermeister Reinhard Paß im Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE steht auf wackligen Beinen. Wegen der Frauenquote werden Mülheims OB Dagmar Mühlenfeld gute Chancen eingeräumt.

OB Reinhard Paß (SPD) droht eine Schlappe in der Frage der Besetzung des RWE-Aufsichtsrates. Während sein Vorgänger Wolfgang Reiniger über Jahre im Gremium vertreten war, ist die Kandidatur von Paß unsicher: Die beiden SPD-Plätze gelten bereits als reserviert – durch Mülheims OB Dagmar Mühlenfeld, der wegen der Debatte um eine Frauenquote gute Chancen eingeräumt werden. Außerdem gilt Ullrich Sierau, der SPD-OB von Dortmund, als sicherer Kandidat. Dortmund hält einen etwas höheren Aktien-Anteil als Essen.

Doch Paß will um seinen Platz kämpfen: „Ich erhebe nachdrücklich den Anspruch der Stadt Essen, über die Position des Oberbürgermeisters im Aufsichtsrat vertreten zu sein“, sagte er.