Partnerschulen aus Italien und England zu Gast

Auf den Gängen des Gymnasiums Werden hört man oftmals Schüler und Lehrer, die sich auf Französisch, Italienisch oder Englisch unterhalten. Man vernimmt auch Chinesisch und Spanisch, da beide Sprachen an der Schule als AG angeboten werden, sowie weitere Sprachen wie Litauisch oder Portugiesisch, die von Austauschschülern, die ein Jahr in Werden verbringen, gesprochen werden.

Dieses bunte Potpourri aus Sprachen wurde in der Woche vor den Osterferien noch einmal deutlich verstärkt, denn das Werdener Gymnasium hatte Besuch von gleich zwei seiner Partnerschulen im Ausland: vom Liceo Giovanni Cotta in Legnago in der Nähe von Verona und aus Highgate in London.

Beide, Italiener und Engländer, absolvierten ein spannendes Programm in Werden und Umgebung. „Im Vordergrund stehen kulturelle Begegnung und die Kommunikation der Schüler untereinander”, erläutert Sabine Lambergar, Italienischlehrerin am Werdener Gymnasium.

Ihr Kollege, Englischlehrer Oliver Hermann, stimmt ihr zu. „Man muss gar kein Riesenprogramm auffahren, oft sind es die einfachen Dinge, die am meisten Spaß machen”, sagt Hermann. Die englischen Schüler hätten zum Beispiel einen Heidenspaß daran, mit dem Fahrrad um den Baldeneysee herum zu fahren. „Fahrradfahren ist in London eben gefährlich“, resümiert Hermann.

Villa Hügel, Zeche Zollverein unddie Arena Auf Schalke waren Ziele

Auf dem Programm der beiden Gruppen standen traditionelle Ausflugsziele wie die Villa Hügel, die Zeche Zollverein oder das Schokoladenmuseum in Köln. Jede Gruppe setzte aber auch eigene Akzente.

Die Engländer tourten beispielsweise das Stadion auf Schalke und trafen sich abends, um gemeinsam mit den Deutschen Champions League-Spiele zu verfolgen.

Die Italiener waren außerdem noch in Bonn im Beethovenhaus und im Haus der Geschichte. Außerdem hatten sie ein gemeinsames Abschiedsessen in einem typischen Kölner Brauhaus mit eigens angefertigter Speisekarte.

Auf dem Schulhof ließen sich die Jugendlichen schließlich gar nicht mehr voneinander unterscheiden. Die Schülergruppen mischten sich und verständigten sich in einem bunten Sprachgewirr. Die Begegnungen waren folglich ein voller Erfolg.

 
 

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