Essen

Paketbote bittet Essenerin, ihre Toilette nutzen zu dürfen – dann folgt der Schock

Der Paketbote bat die Frauen, ihre Toilette nutzen zu dürfen. Anschließend entblößte er in mehreren Fällen sein Glied. (Symbolbild)
Der Paketbote bat die Frauen, ihre Toilette nutzen zu dürfen. Anschließend entblößte er in mehreren Fällen sein Glied. (Symbolbild)
Foto: imago/STPP

Essen. Gleich mehrere Frauen wurden bereits Opfer von einem exhibitionistisch veranlagten Postboten in Essen-Kettwig. In jedem bisher bekannten Fall ging der 28-jährige Mann auf die gleiche Weise vor.

Er klingelt an der Haustür einer Kundin, um ein Paket abzugeben. Anschließend fragt er, ob er die Toilette nutzen darf. Mindestens drei Frauen kamen der Bitte nach und ließen den Mann in die Wohnung.

Essen: Drei Frauen bisher Opfer der Exhibitionisten-Masche geworden

Als der Tatverdächtige die Toilette wieder verließ, folgt der Schock: Aus seiner Hose hing sein Glied.

Gleich drei Mal wendete er seine Masche bisher ein: Am 29. Januar gegen 12.15 Uhr auf der Landsberger Straße und später gegen 14.45 Uhr auf der Hauptstraße. Einen Tag darauf, am 30. Januar gegen 12 Uhr, schlug er erneut auf der Landsberger Straße zu.

Diesmal meldete sich die Frau sofort bei der Polizei. Die konnte den 28-Jährigen noch auf der Hauptstraße stellen und identifizieren.

------------------------------------

Mehr Themen:

Top-News des Tages:

-------------------------------------

„Ich bin noch immer fassungslos“

Gegenüber der Bild hatte eine der Frauen bereits über die Masche des Paketbotens berichtet. „Ich bin noch immer fassungslos, wie dreist der Mann vorgegangen ist“, sagte Manja M., die anonym bleiben will.

„Er grinste dabei. Ich war völlig perplex und hab nur auf die Ausgangstür zeigen können“, erzählt sie weiter.

Der Arbeitgeber des Zustellers hat den Mann unverzüglich entlassen. Eine Sprecherin versprach, dass man sich bei den betroffenen Frauen entschuldigen werde.

Polizei mahnt zur gesunden Vorsicht

Die Polizei vermutet, dass noch weitere Frauen betroffen sein könnten. Mögliche Opfer werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Nummer 0201 829 0 zu melden.

Zusätzlich warnen die Beamten zur gesunden Vorsicht - auch bei Paketboten: „Lassen Sie niemals fremde Personen in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus! Sagen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie nicht alleine in der Wohnung sind und im Zweifel öffnen Sie nicht die Tür!“ (mb)

 
 

EURE FAVORITEN