CDU: Bushaltestelle in Byfang birgt Gefahren

Nicht ganz ungefährlich, sagen Dirk Kalweit (r.) und Marc Hubbert von der CDU: DerHaltepunkt der Linie 180 in Byfang direkt an der Niederweniger Straße.
Nicht ganz ungefährlich, sagen Dirk Kalweit (r.) und Marc Hubbert von der CDU: DerHaltepunkt der Linie 180 in Byfang direkt an der Niederweniger Straße.
Foto: CDU

Byfang/Dilldorf/Kupferdreh.  Nicht jeder Preis ist auch einer, über den man sich freuen kann. Filmproduktionen etwa, die floppen und nicht nur beim Publikum sondern auch bei der Fachjury durchfallen, werden schon mal mit der „Goldenen Himbeere“ ausgezeichnet. Und in Essen? Genauer in Byfang, Dilldorf und Kupferdreh? Da verteilt die CDU seit Jahren die „Gelbe Zitrone“, um auf Missstände im Stadtteil aufmerksam zu machen, wie sie sagt.

Im Monat August nun verliehen der Vorsitzende Dirk Kalweit und Sprecher Marc Hubbert den Anti-Preis symbolisch an die Essener Verkehrs-AG (Evag). Der Grund, der der CDU laut Kalweit (46) gleich mehrfach aus der Bevölkerung zugetragen wurde, ist der „unzumutbare Ein- und Ausstieg an der Bushaltestelle Düschenhofer Wald“.

Ein Thema, das die Menschen der Gegend und auch verschiedene politische Gremien bereits seit einer Zeit beschäftige. „Bei der berechtigten und nachvollziehbaren Kritik der Menschen steht die Ein- und Ausstiegssituation an der Haltestelle in Byfang im Mittelpunkt“, so Kalweit.

Linie 180, Niederweniger Straße

Der Haltepunkt der Buslinie 180 in Richtung Niederwenigern liegt direkt an der stark befahrenden Niederweniger Straße mit den Kreuzungsbereichen Deile und Düschenhofer Wald. Da keine ausgebaute Bushaltestelle vorhanden ist, müssen Fahrgäste aktuell über den unmittelbar angrenzenden und nicht befestigten Seitenstreifen ein- und aussteigen. „Kinder, Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen oder natürlich auch Personen, die eingeschränkt mobil sind, haben gerade bei Gegenverkehr und schlechten Witterungsverhältnissen allergrößte Probleme, gefahrenlos auf den Bus zu warten oder aus dem Bus auszusteigen“, kritisieren die CDU-Politiker. Kalweit: „Wir müssen schnellstens eine Lösung hinbekommen.“ Ein mögliches Problem dabei: Der Grünbereich befindet sich in privater Hand, so dass mitunter auch die Evag keinen wirklichen Zugriff hat.

Möglich, dass der regelmäßig von den Christdemokraten angebotene „Bürger-Dialog“ neue Bewegung in die Angelegenheit bringt. Am letzten Mittwoch im August, dem 28., sind alle Interessenten und Betroffenen in die Gaststätte „Im Fass“ in Kupferdreh eingeladen (19 Uhr, Colsmanstr. 10-12), um die Probleme zu besprechen. Mit einem Vertreter der Evag geht’s dann nicht nur um das Thema „Busbahnhof Kupferdreh“, sondern auch um die Haltestelle in Byfang. Und mitunter wird ja auch Zitronentee gereicht . . .