„Open Sunday“ bringt Kinder in Bewegung

Altendorf..  „Am Sonntag haben Kinder Zeit zu rennen, zu hüpfen, zu balancieren. Aber die Sporthallen sind geschlossen. Dies wollen wir mit dem Projekt Open Sunday ändern“, erklären Sophie van de Sand und Professor Dr. Ulf Gebken.

Die beiden Sportwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) setzen das Projekt mit dem Institut für Stadtteilentwicklung (ISSAB) der Uni um. Über ein offenes inklusives Konzept sollen vor allem Kinder aus eher benachteiligten Stadtteilen in Bewegung gebracht werden. Und zwar am 6. und 13. März, zwei Sonntagen, jeweils von 13.30 bis 16 Uhr in der Turnhalle an der Heinrich-Strunk-Straße.

Gefördert wird das mehrjährige Projekt von der Anneliese-Brost- Stiftung. Die Angebote reichen von gemeinsamen Koordinations- und Ballspielen bis zum Üben von Bewegungskünsten an einzelnen Stationen. „Open Sunday spricht niederschwellig und direkt Mädchen und Jungen in ihrem Sozialraum an, also in ihrer Grundschule. So erreichen wir sie“, sagt Dr. Gaby Reinhard (ISSAB). „Die ersten beiden Open Sundays waren großartige Erfolge, mehr als 85 Kinder jeweils in die kleine Turnhalle der Hövelschule gekommen. Durch das vielfältige Angebot und den Einsatz vor allem weiblicher Coaches wurden besonders gut Mädchen mit Migrationshintergrund erreicht und zum Mitmachen eingeladen.“

Für die Leitung der offenen Bewegungssonntage werden auch jugendliche Coaches qualifiziert. „Das spricht für die Nachhaltigkeit dieser Idee“, so Werner Meys, Vorstandsmitglied der Anneliese-Brost-Stiftung. Der Open Sunday richtet sich an Erst- bis Viertklässler.

 
 

EURE FAVORITEN