Friedlich feiern in Altenessen

Stadtteilfest in Altenessen. Foto: Ulrich von Born/ WAZ FotoPool
Stadtteilfest in Altenessen. Foto: Ulrich von Born/ WAZ FotoPool
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Altenessen.. Einige tausend Besucher kamen von Freitag bis Sonntag zum Stadtteilfest nach Altenessen. Für die Veranstalter von der Interessengemeinschaft (IG) Altenessen hätten die drei Tage kaum besser laufen können. Nicht nur, dass die Sause nicht von unliebsamen Zwischenfällen überschattet wurde – auch das Wetter wurde mit jedem Tag bis zum Altweibersommer-Sonntag stetig besser.

„Besser ging es nicht“, resümiert Günter Gerdiken von der IG Altenessen, der das Fest seit vielen Jahren organisiert. Dass es weitestgehend friedlich blieb, bestätigte auch die Polizei. Ordner auf der Kirmes, die Präsenz des „Aktionsbündnis sicheres Altenessen“ (AsA) u.a. mit einer libanesischen Frauengruppe und ein wachsames Auge der Polizei haben funktioniert – vorausgesetzt, dieses Sicherheitskonzept war überhaupt notwendig. Aber das kann man vorher eben nicht wissen.

Was man schon wusste: Das Forum vor dem Rewe-Supermarkt war in der Vergangenheit Schauplatz unschöner Szenen von Betrunkenen. Hier haben Gerdiken und Co. nun in Zusammenarbeit mit den Schaustellern einen gemütlichen Biergartenbereich mit Häuschen und Bühne geschaffen, der umzäunt und mit Ordnungspersonal bestückt war. „Das hat super funktioniert“, sagt Gerdiken.

So konnte man - größtenteils ohne Misstöne - zwischen den beiden „Aufenthaltszentren“, Forum und Karlsplatz, entlangschlendern. Letzteren bespielte die IG Altenessen mit viel Musik. Und wer dachte, dass Männer in Frauenkleidern in Altenessen nicht gut ankommen würden, wurde am Freitagabend mit Travestiekünstlerin „Miss Joana“ eines besseren belehrt.

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