Erste Großgaragen sind bezugsfertig

Lange lag die Fläche an der Haus-Horl-Straße ungenutzt brach. Noch wird sie auch nicht so richtig genutzt, aber es dauert nicht mehr lange.

Dellwig.. Lange lag die Fläche an der Haus-Horl-Straße, gegenüber dem Friedhof, ungenutzt brach. Noch wird sie auch nicht so richtig genutzt, aber es dauert nicht mehr lange, und die ersten Fahrzeuge werden die Auffahrt zu der Anlage mit Großgaragen hinaufrollen. „Ab Anfang November geht es los“, sagt Eckhard Vornbrock, der Bauherr und Investor. Die ersten Verträge seien abgeschlossen. Die Mieter kämen vorwiegend aus dem Essener Raum, sagt der Eigentümer.

Das etwa 10 000 Quadratmeter große Firmengrundstück hat der Dorstener, der einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb betreibt, über Immo-Scout, einer Internetplattform gefunden – über das Internet kann man seine Garagen auch mieten. Vornbrock hat bereits ähnliche Projekte in Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Gladbeck, Mülheim und Wuppertal verwirklicht. Wie viel er in den Bau der 145 Garagen in Dellwig gesteckt hat, lässt sich der Unternehmer nicht entlocken. Und auch auf die Frage, wie der Bau in Dellwig so verlaufen ist, druckst Eckard Vornbrock eher herum, sagt am Ende aber nur: „In Essen hat man offenbar aus der Vergangenheit ein Autokino-Syndrom.“ Soll heißen: Es herrsche Angst davor, dass solche Garagen von „Schraubern“ angemietet werden könnten und so am Ende ein illegaler Automarkt entstehen könne. Erst als sich die Lokalpolitiker eingeschaltet hätten, wäre mehr Schwung in die Sache gekommen.

„Schrauber“ will der Dorstener Unternehmer nicht. In seine, in mehreren Größen vorhandenen Garagen sollen Camper ihre Wohnmobile unterstellen, der Freizeitkapitän sein Schiff aufdocken oder der klein- und mittelständische Unternehmer sein Firmenfahrzeug abstellen. Ein Konzept, das an den anderen Standorten funktioniert. „Wir haben uns das in Dinslaken angeschaut“, erklärte Klaus-Dieter Pfahl, Ortsverbandsvorsitzender der CDU und Mitglied der Bezirksvertretung, bei einem Ortstermin mit Kolleginnen und Kollegen.

Das, was die Ortspolitiker gesehen haben, gefiel ihnen. Fast alles. „Die Bäume, die dort gefällt wurden, müssen aber ersetzt werden“, betonte Pfahl mit Blick auf die haus-Horl-Straße. „Dafür werden Ersatzpflanzungen vorgenommen“, versprach Eckhard Vornbrock.

 
 

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